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COVID-19 | Gastronomie-Wiedereröffnung

Nutze Checklisten für die Wiedereröffnung deines Gastronomiebetriebs. Passe dein bisheriges Sicherheits- und Hygienekonzept an die aktuelle Situation an.

Covid-19 | Richtlinien für die Wiedereröffnung von Unternehmen

Verwende diese Checkliste, um die Wiedereröffnung deines Unternehmens durch Maßnahmen für Kunden und Mitarbeiter vorzubereiten.

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Corona Risikobewertung Checkliste

Dokumentiere Gefahren am Arbeitsplatz, nehme Risikoeinstufungen vor und führe Kontrollmaßnahmen durch.

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Checkliste zur Einhaltung der Handhygiene

Verwende diese Checkliste, um die Handhygiene-Praktiken von Mitarbeitern im Gesundheitswesen intern zu bewerten.

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COVID-19: Checklisten-Update für die Gastronomie-Wiedereröffnung


Von jeher muss die Gastronomie hohen Hygieneansprüchen gerecht werden. In der aktuellen Situation verschärfen sich die Anforderungen an Hygiene und Arbeitsschutz noch einmal deutlich. Die Wirtschaftsminister der Länder haben zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium beschlossen, den stufenweisen Restart der Gastronomie zu ermöglichen. In einem Zeitfenster vom 9. bis 22. Mai soll bundesweit das Gastgewerbe unter Auflagen wieder öffnen können. Die konkreten Öffnungstermine und speziellen Regeln für die Gastronomie sind Ländersache.


Feststeht für alle, dass der Restart in der Gastronomie, keine Rückkehr in den Betrieb wie vor dem Coronavirus sein wird. Bestehende Hygienekonzepte und Gefährdungsbeurteilungen müssen an die neue Situation angepasst werden. Wer jetzt noch keinen Infektionsnotfallplan besitzt, ist verpflichtet einen solchen zu erstellen.


Hygiene und Arbeitsschutz sind wichtige Bestandteile der Qualitätssicherung. Die verschiedenen Maßnahmen sollten in Einzeldokumenten, wie zum Beispiel Händehygieneplan, Reinigungs- und Desinfektionsplan etc., verfasst werden, um eine kurze und übersichtliche Darstellung vorliegen zu haben. Die Maßnahmen und Vorschriften für die Gastronomie sind individuell an die Gegebenheiten im und um das Ladengeschäft sowie an die Anforderungen des Unternehmens und der örtlichen Behörden anzupassen.



Dieser Artikel beschäftigt sich mit folgenden Themen:


1. Welche Checklisten für den Restart in der Gastronomie wichtig sind


2. Gefährdungsbeurteilung und Hygieneplan an die neue Situation anpassen


3. Vorteile von Checklisten für die Wiedereröffnung


4. Digitale Technologie für den Restart in der Gastronomie



Welche Checklisten sind für den Restart in der Gastronomie wichtig?


Nicht alle Gastronomen hatten im Shutdown vollkommen geschlossen. Zahlreiche boten weiterhin Speisen über Abhol- und Lieferservice an. Diese Gastronomen haben schon Erfahrung damit gesammelt, was es bedeutet, das bisherige Sicherheit- und Hygienekonzept an die neue Situation anzupassen. Generell sind Unternehmen der Lebensmittelbranche staatlich dazu verpflichtet ihr Hygiene- und Arbeitschutzkonzept jederzeit an neue Gegebenheiten anzupassen.


Eine hilfreiche Checkliste für die Wiedereröffnung kann aber auch andere Bereiche in der Gastronomie betreffen, wie das Lebensmittellager oder das Lieferantenaudit. Im Folgenden sind alle Checklisten aufgeführt, die für einen Restart in der Gastronomie wichtig und praktisch sind:


1. HACCP


Um die biologischen, chemischen und physikalischen Gefahren bei der Lagerung, dem Transport, der Verwendung, der Zubereitung und dem Verkauf verderblicher Waren zu identifizieren und zu kontrollieren, werden HACCP-Checklisten eingesetzt. Das zugrundelegende HACCP-Konzept muss ebenfalls regelmäßig an den Umgang mit Lebensmitteln in Coronazeiten angepasst werden.


2. Gefährungsbeurteilung


Die Gefährdungsbeurteilung hilft Unternehmen den Überblick über Gefahren, Risiken sowie Kontrollmaßnahmen am Arbeitsplatz zu behalten, und bei Bedarf Korrekturmaßnahmen in die Wege zu leiten. Die bestehende Checkliste muss an die neuen Bedingungen der Arbeitsschutzstrategie SARS-CoV-2 angepasst werden.


3. Pandemieplan


Im Fall einer Epidemie oder Pandemie kann der massenhafte Ausfall von erkrankten Mitarbeitern die Betriebsabläufe in einem Unternehmen empfindlich stören. Gleichzeitig besteht am Arbeitsplatz wie im Privatleben das Risiko einer Infektion mit dem Krankheitserreger. Mit einem Pandemieplan legt der Arbeitgeber Maßnahmen fest, um Verdachtsfälle abzuklären und um bei bestätigten Infektionen Kontaktpersonen ermitteln und informieren zu können.


4. Reinigungsplan für die Küche


Eine Checkliste für die Küchenreinigung hilft die Hygiene in gewerblichen Küchen sicherzustellen. Das Formular hilft dem Personal, den Überblick über die erforderlichen Reinigungsarbeiten zu behalten und die üblichen Arbeitsabläufe in der Küche einzuhalten. Auch diese Checkliste muss an die neuen Bedingungen angepasst werden.


5. Reinigungsplan für Gastronomieräume und Sanitärbereich


Gerade in der jetztigen Situation ist es hilfreich eine Checkliste für die Reinigung der Gastronomieräume und den Sanitärbereich zu besitzen. In ihr können Maßnahmen festgehalten werden, die schon vor der Corona-Pandemie umgesetzt wurden. Außerdem sollte sie, um die zusätzlichen Maßnahmen ergänzt werden, die zur Minderung des Infektionsrisikos notwendig sind.


6. Lebensmittellager


Jeder Gastronom sollte sein Lebensmittellager immer im Auge behalten. So lässt sich am besten planen und die sachgemäße Lagerung der Lebensmittel sicherstellen. Durch die erschwerten Bedingungen kann es sein, dass weniger Kapazitäten im Lebensmittellager benötigt werden. Eine neue Planung unter Einhaltung der lokalen Richtlinien ist notwendig.


7. Lieferantenaudit


Auch in schwierigen Zeiten bleibt es weiter wichtig die Zuverlässigkeit und Qualität seiner Lieferanten im Auge zu behalten. Außerdem kann es sein, dass für benötigte Produkte neue Lieferanten gefunden werden müssen. Ein Lieferantenaudit hilft auch dabei zu prüfen, ob ein Lieferant die jetzt notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen einhält.



Gefährdungsbeurteilung und Hygienekonzept anpassen


Ein zentraler Punkt beim betrieblichen Infektionsschutz ist ein angemessenes Hygienekonzept und eine wirkungsvolle Gefährdungsbeurteilung. Diese sollten von jeher für jeden Gastronomiebetrieb vorliegen. Jetzt ist es wichtig, diese Inspektionsverfahren an die neue Arbeitsschutzstrategie SARS-CoV-2 anzupassen.


Dazu gehört auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter für die wichtigsten Hygieneregeln. Unterweisungen, Aushänge und Betriebsanweisungen sind hier ein bewährtes Mittel. Auch die Neuorganisation von Arbeitsabläufen und die Kommunikation über neue Verhaltensregeln ist wichtig, um Mitarbeitern und Kunden einen ausreichenden Schutz zu bieten. Für den Restart des Gastronomie sollte jeder Unternehmer einen mehrstufigen Notfallplan vorhalten, denn er wöchentlich überprüft.


Die Anpassungen für die Gefährdungsbeurteilung und das Hygienekonzept umfassen viele Punkte. Die folgenden Infektionsschutzgrundsätze und Hygieneregeln sollten für Restart in der Gastronomie in jedem Fall eingehalten werden:


  1. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sollte sichergestellt sein.
  2. In Zweifelsfällen, in denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, wird eine Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung gestellt.
  3. Personen mit Atemwegs-Symptomen, die nicht einem Arzt abgeklärt wurden, haben sich nicht im Gastronomiebetrieb aufzuhalten.
  4. Bei Verdachtsfällen werden die festgelegten Verfahren zur Abklärung angewendet.


Vorteile von Checklisten für die Gastronomie-Wiedereröffnung


Es ist nicht einfach, bei so vielen Änderungen in verschiedenen Bereichen den Überblick zu behalten. Checklisten sind ein bewährtes Mittel in der Gastronomie, um zu prüfen, ob Maßnahmen umgesetzt, Kontrollen durchgeführt und Regeln eingehalten werden. Außerdem ermöglicht die Auswertung der Daten, Verbesserungspotenziale aufzudecken und Korrekturmaßnahme einzuleiten.


Die folgende Auflistung gibt einen Eindruck, wofür eine Checkliste bei der Wiedereröffnung - und auch danach - gut sein kann:


  1. Es wird eine systematische Kontrolle vorgenommen.
    Checklisten ermöglichen, Prozesse im Betrieb systematisch zu kontrollieren, um zu sehen, wo es Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten gibt und wie vorhandene Ressourcen besser genutzt werden können.
  2. Checklist wird eingesetzt, um besser zu werden.
    Die Checklisten werden nicht nur als ein „Überwachungsinstrument“ eingesetzt, sondern als Mittel, Abläufe systematisch zu überprüfen und zu verbessern.
  3. Die Risiken der Arbeitsprozesse werden systematisch beurteilt und die Prozesse entsprechend gestaltet.
    Checklisten helfen Arbeitsprozesse und Arbeitsmittel systematisch nach ihren Risiken zu beurteilen. Mit ihrer Hilfe werden Maßnahmen festgelegt, wie Schwachstellen und Gefährdungen zu beherrschen und wie Verbesserungen einzuleiten sind.
  4. Wirkungsvolle Steuerung der Prozesse.
    Die Ergebnisse der Kontrollen und der Gefährdungsbeurteilung werden zur Steuerung der Prozesse und zur Überprüfung der Wirksamkeit der jeweils festgelegten Maßnahmen genutzt.
  5. Die Kriterien für die Kontrolle sind bekannt.
    Beschäftigte werden über die Funktion und über die Kriterien der Kontrolle informiert und in den Umgangen mit den Checklisten unterwiesen.
  6. Beschäftigte werden aktiv in den Verbesserungsprozess mit einbezogen.
    Ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheits- und Qualitätsmanagements sind gezielte Gespräche mit Beschäftigten, um ihre Erfahrungen für die zukünftige Entwicklung des Betriebes besser nutzen zu können. Auch Mitarbeiterbefragungen bringen Hinweise auf Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten.
  7. Erfahrungen der Gäste werden systematisch erfasst.
    Das Checklisten-Format eignet sich auch ausgezeichnet für eine Gästebefragung. So lässt sich die Meinung der Gäste über die erbrachten Dienstleistungen systematisch erfassen. Außerdem ermöglichen die Daten einen Einblick die Bedürfnisse der Gäste zu erhalten und eine vorausschauende Marktbeobachtung durchzuführen. Auch das Beschwerdemanagement kann mit einer Checkliste leichter gemanaget werden.


Digitale Technologie für den Restart in der Gastronomie nutzen


Eine Checkliste für die Wiedereröffnung in der Gastronomie hilft Beauftragten die erforderlichen Maßnahmen zügig und effizient umzusetzen, über einen längeren Zeitraum zu überwachen und gegebenenfalls umgehend an neue Anforderungen anzupassen. Die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ist für jeden Gastronomen von großer Bedeutung, damit der Restart auch erfolgreich wird.


Mit der mobilen App von Lumiform werden jede Art von Qualitäts- und Sicherheitsinspektion einfach per Tablet oder Smartphone durchgeführt - online oder offline. Mit der Desktop-Software werden Checklisten für die Wiedereröffnung in der Gastronomie erstellt und die gesammelten Daten später ausgewertet. Dadurch wird das Risiko für Infektionen, Qualitätsverluste, Arbeitsunfälle, Dokumentationsfehler und Reputationsschäden deutlich verringert.


Mit Lumiform werden die stetig steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Dokumentation von Prozessen leichter eingehalten, indem mit der mobilen App per Smartphone oder Tablet dokumentiert und vom System durch alle Dokumentationsprozesse geführt wird. Eine saubere, transparente Dokumentation hilft dabei, hohe Bußgelder zum umgehen. Die digitale Lösung bietet Gastronomen und ihren Mitarbeitern:


  • Der flexible Formular-Baukasten ermöglicht jede individuelle Papierliste innerhalb weniger Minuten in eine digitale Checkliste umzuwandeln.
  • Schnell und sicher digital durchstarten mit über 9.000 vorgefertigten Vorlagen.
  • Echtzeit-Daten über interne Prozesse generieren. Damit wird Qualität und Sicherheit messbar gemacht und anhand von Daten Prozesse stetig optimiert.
  • Berichte werden automatisch erstellt - das spart die komplette Nachbereitung.
  • Die Effizienz interner Prozesse steigern: Durch effizientere Kommunikation innerhalb des Teams und mit dem Management sowie dem schnelleren Melden von Vorfällen, werden diese bis zu 4x schneller als zuvor gelöst.



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