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Covid-19 | Wiedereröffnung Baustelle

Verwende Checklisten, um die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie notwendig sind, umzusetzen.

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Wiedereröffnung von Baustellen währende der Corona-Pandemie


Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind in der gesamten Bauindustrie weltweit spürbar und stellen die Branche vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Erhebliche Verzögerungen im Baubetrieb, unterbrochenen Lieferketten, Arbeitskräftemangel, Genehmigungsverzögerungen, vertraglichen Komplikationen und Finanzierungsprobleme gehören bei zahlreichen Bauunternehmen seit der Corona-Pandemie zum täglichen Geschäft.


Trotz dieser Herausforderungen haben nahezu alle Unternehmen der Bauindustrie ihre Projekte aufrechterhalten und sich an die neue Situation angepasst. Dies bringt eine Reihe von Veränderungen für den Bausektor mit sich, von denen einige möglicherweise langfristig bleiben werden. Um unter diesen Umständen den Betrieb aufrechtzuerhalten, ist ein Höchstmaß an Koordination und Zusammenarbeit auf allen Unternehmensebenen erforderlich, um einen sicheren und vorschriftsmäßigen Betrieb von Baustellen zu gewährleisten.


Mit der Aufhebung von Schutzbestimmungen wird die Wiedereröffnung und der Betrieb von Baustellen wieder einfacher. Für Bauunternehmen bedeutet dies, Leitlinien zur Verringerung des Übertragungsrisikos für die Arbeitnehmer*innen regelmäßig an die aktuelle Situation anzupassen. Der Umfang der Leitlinien richtet sich nach der Größe und Art der Baustelle und der zu tätigenden Arbeiten. Bei ihrer Erstellung sollten sich Bauunternehmen nach den staatlichen, lokalen und föderalen Vorgaben richten.



Dieser Artikel beschäftigt sich mit den folgenden Themen:


1. Checklisten als Leitfaden für die Wiedereröffnung von Baustellen


2. 7 Schwerpunkte bei der COVID-19-Prävention


3. Digitale Checklisten für die Wiedereröffnung von Baustellen


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Checklisten als Leitfaden für die Wiedereröffnung von Baustellen


Checklisten erleichtern Bauunternehmen die notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen während der Corona-Pandemie auf Baustellen umzusetzen und zu überwachen. Schritt für Schritt können alle Punkte aus dem Vorgabenkatalog mit der Checkliste abgearbeitet werden. So wird kein Punkt vergessen und Probleme bei der Umsetzung werden sofort entdeckt. Während der Bauarbeiten kann mit Hilfe von Audit-Checklisten regelmäßig geprüft werden, ob Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.


Bauunternehmen sehen sich mit schwierigen Fragen konfrontiert, die bei der Wiedereröffnung, der Wiederaufnahme oder der Fortsetzung des normalen Betriebs geklärt werden müssen. Um allen Bedingungen auf Baustellen gerecht zu werden, muss ein vielschichtiger Ansatz verfolgt werden, der die Arbeitsweise der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter*innen, neu definiert. Entsprechende Checklisten für die Wiedereröffnung sollten unter anderem die folgenden Fragen berücksichtigen:

  1. Wie kann die Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmer*innen am besten geschützt werden?
  2. Welche Kommunikation ist erforderlich, um alle über die getroffenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu informieren?
  3. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren?
  4. Wie lässt sich die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Oberflächen mit hoher Kontaktdichte umsetzen?
  5. Welche Schulungen sind für die Mitarbeiter*innen erforderlich?
  6. Wie kann die Aktualisierung und Überwachung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen organisiert werden?


7 Schwerpunktbereiche der COVID-19-Prävention auf Baustellen


Beim Betreiben von Baustellen unter Corona-Bedingungen ist eine umfassende Planung der Schlüssel, um die Sicherheit der Bauarbeiter*inne zu gewährleisten und den Betrieb unter Einhaltung der lokalen und internationalen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften zu führen. Hier sind die 7 wichtigsten Bereiche, auf die sich Führungskräfte konzentrieren sollten, um die Risiken effektiv zu bewältigen:


#1: Einrichtung von festen Betriebsabläufen vor Ort (SOP)


Bevor mit den Bauarbeiten begonnen wird, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Bauphasen, die damit verbundenen Risiken und die notwendigen Schritte zur Einhaltung der behördlichen Vorschriften überprüft werden. Mit zuverlässig formulierten Betriebsabläufen haben die Projektmanager einen guten Ausgangspunkt für die Gefährdungsbeurteilung nach Covid-19-Standards und die Erstellung überarbeiteter Verfahrensanweisungen, um genau zu bestimmen, welche Kontrollen und Schutzmaßnahmen zur Risikominderung erforderlich sind.


#2: Sicherheit der Belegschaft und ihrer Familien


Im Mittelpunkt des Betreibens einer Baustelle unter Corona-Bedingungen sollte die Sicherheit der Mitarbeiter*innen stehen. Es ist wichtig, eine Strategie zu entwickeln, wie die Projekte erledigt werden können und gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Mitarbeiter bei der Arbeit sicher sind und wieder gesund nach Hause genommen. Für die ermittelten Risiken sollten geeignete Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, z. B. eine verbesserte Belüftung, die Einrichtung einer mobilen Kantine mit gegebenen Abstand, zusätzliche sanitäre Anlagen und Einrichtungen sowie die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) gegen COVID-19-Infektionen. Es wäre auch gut, wenn Unternehmen ihre Belegschaft mit einbeziehen würden, um besser einschätzen zu können, wie sie ihrer Mitarbeiter*innen und ihre Familien schützen können.


#3: Umsetzung der sozialen Distanzierung


Die Notwendigkeit der sozialen Distanzierung wird wahrscheinlich noch eine lange Zeit anhalten. Diese kann zu einer geringeren Produktivität führen, ist aber unerlässlich, wenn ein Unternehmen trotz der Pandemie weiterarbeiten will. Dafür müssen die Aktivitäten und Prozesse auf den Baustellen geändert werden. Die Arbeit muss sorgfältig geplant werden, um einen ausreichenden Abstand von in der Regel mindestens 2 Metern zwischen Arbeitsgruppen und Einzelpersonen zu gewährleisten. Als weitere Maßnahmen können gestaffelte Arbeitsschichten und Pausen, die Verwendung von Personenliften oder -aufzügen und die Zuweisung von Isolierräumen für Personen mit Symptomen umgesetzt werden.


#4: Begehung der Baustelle und Inspektion der Ausrüstung


Wenn Baustellen und damit die Ausrüstung während eines vorübergehende Projektstillstands nicht genutzt werden, kann ein erhöhtes Risiko auf dem Gelände für Unfälle bestehen. Standortbegehungen und Ausrüstungsinspektionen vermitteln Projektmanager*innen und Sicherheitsbeauftragten ein klareres Bild der Bedingungen und ermöglicht ihnen die notwendigen Maßnahmen zur Risikobeherrschung zu ermitteln. Checklisten für die Standortprüfung vereinfachen die Begehung zu dokumentieren und während der Inspektion Abhilfemaßnahmen festzulegen.


#5: Reinigungsmaßnahmen intensivieren


Die Intervalle für die Reinigung und Desinfektion von Arbeitsgeräten und Ausrüstungen wird auf Baustellen in Zukunft erhöht werden müssen. Außerdem werden mehr Bereiche als zuvor gereinigt und desinfiziert werden. Dafür sollten Protokolle erstellt werden, um die Reinigungsaktivitäten zu planen und die Unterbrechung der Aktivitäten zu minimieren. Auch sollte die Kommunikation nicht vernachlässigt werden, um sicherzustellen, dass sich alle Mitarbeiter*innen ihrer individuellen Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Sauberkeit innerhalb der Einrichtung bewusst sind.


#6: Vertragliche Verpflichtungen mit Auftragnehmern und Subunternehmern


Projektmanager*innen sollten die Verträge mit Auftragnehmern und Unterauftragnehmern überprüfen und dabei insbesondere auf Bestimmungen über höhere Gewalt achten, die eine Unterbrechung der Arbeiten bei Ereignissen wie einer Pandemie ermöglichen. Die Auswirkungen von COVID-19, insbesondere in Bezug auf die Unterbrechung der Lieferkette, sind verheerend, so dass gegebenenfalls Ansprüche geltend gemacht werden sollte.


#7: Einhaltung der Rechtsvorschriften


Die Pandemie hat zwar zu einigen Verzögerungen bei den gesetzlichen Anforderungen, wie z. B. den jährlichen Inspektionen, geführt, aber sie hat die Bauunternehmen nicht vollständig von diesen befreit. Es liegt nach wie vor in der Verantwortung des Unternehmens, dafür zu sorgen, dass es die Gesetze und Vorschriften für seine Tätigkeiten sowie die neuen Anforderungen im Zusammenhang mit der Pandemie einhält. Dazu gehören Richtlinien der World Health Organization (WHO), des Robert-Koch-Institutes (RKI) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS).


Es ist für Bauunternehmen wichtig, die Bemühungen im Zusammenhang mir Bekämpfung und Eindämmung des Virus zu dokumentieren, um die Position des Unternehmens zu untermauern, falls ein Regressanspruch geltend gemacht werden sollte. Die Dokumentation dient auch als Grundlage, um aus der Corona-Krise zu lernen, um das Risikomanagement in Zukunft bei Gesundheitsrisiken noch besser aufzustellen.


Digitale Checklisten für Hygienepläne auf Baustellen benutzen


Die Corona-Pandemie fordert die Bauwirtschaft besonders heraus, weil trotz Lockdowns durchgehend weiter gearbeitet wurden. Umso wichtiger ist es, die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zum Infektionsschutz richtig umzusetzen. Alle Maßnahmen mithilfe von analogen Checklisten durchzuführen, ist eine Herausforderung mit Schwachstellen und Informationsverlust. Entwicklungen nachzuverfolgen, Aktualisierungen vorzunehmen und Maßnahmen umzusetzen, fällt mit einer digitalen Anwendung leichter. Außerdem lassen sich Schulungs- und Präventivmaßnahmen leichter umsetzen, indem alle Informationen dazu digital mit allen Mitarbeiter*innen geteilt werden.


Mit der mobile App von Lumiform kann der Hygieneplan für eine Baustelle einfach per Tablet oder Smartphone überprüft werden - online oder offline. Mit der Desktop-Software werden Prüflisten erstellt und im Nachinein die gesammelten Daten ausgewertet. Dadurch wird das Risiko für Imformationsverluste und Dokumentationsfehler deutlich verringert. Eine saubere, transparente Dokumentation hilft dabei, alle Ansprüche an ein Hygiekonzept für Baustellen zu erfüllen.


Mit der digitalen Lösung von Lumiform gehen Sicherheitsbeauftrate bei der Hygieneplanung auf Nummer sicher, in dem sie unter anderem die folgenden Vorteile für sich nutzen:


  • Mit dem flexiblen Formular-Baukasten schaffen sie innerhalb weniger Minuten individuelle Prüflisten für Baustellen, die sich jederzeit aktualisieren lassen.
  • Methoden für die Umsetzung von Gesundheitsratschlägen oder Sicherheitsmaßnahmen digital als Checkliste bereitstellen.
  • Zeit sparen durch die einfachere Analyse aller Daten und schnellere Identifizierung von Bereichen mit Verbesserungspotenzial.
  • Jederzeit den Hygieneplan zur Hand haben - online und offline.
  • Notfallübungen und -schulungen werden insgesamt je nach Umfang circa 30%-50% schneller durchgeführt.

Um es Bauunternehmen und Baustellenleitern zu erleichtern, den sicheren Betrieb inmitten einer globalen Pandemie fortzusetzen, haben wir einige Vorlagen zusammengestellt, die den Start erleichtern. Alle Vorlagen sind jederzeit an innerbetriebliche und gesetzliche Vorgaben anpassbar - dafür sind keine Programmierkenntnisse notwendig.


Dein Ansprechpartner für alle Fragen zu Covid-19 | Wiedereröffnung Baustelle

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