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Defibrillator: Tipps zur sicheren Wartung mit Checklisten

Ermögliche lebensrettende medizinische Maßnahmen, indem du für die Wartung deines Defibrillators eine verlässliche, digitale Checkliste einsetzt. In einer Notfallsituation muss das AED einsatzbereit sein. Wenn es unzureichend gewartet ist, kann das Schlimmste passieren. Gehe auf Nummer sicher und setze auch bei Wartungsarbeiten auf digitale Methoden.

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Wieso hilft eine Checkliste bei der Defibrillator-Wartung


Eine Checkliste für die Wartung von Defibrillatoren ist ein Dokument, mit dem sichergestellt wird, dass alle automatisierten externen Defibrillatoren (AED) für Notfälle voll funktionsfähig sind. Automatisierte externe Defibrillatoren sind tragbare Geräte, die den normalen Herzrhythmus einer Person mit Herzstillstand wiederherstellen.


Ein Herzstillstand ist ein Zustand, bei dem das Herz unregelmäßig schlägt oder ganz aufhört zu schlagen. Dies unterscheidet sich von einem Herzinfarkt, bei dem der Sauerstoff eine bestimmte Herzregion nicht mehr erreichen kann, was zu dauerhaften Schäden führt.


Aufgrund seiner Bedeutung für lebensrettende Maßnahmen empfiehlt die Bundesärztekammer die Ausstattung aller Arbeitsplätze mit AEDs als Teil der medizinischen und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Defibrillatoren, unabhängig davon, ob sie für die professionelle Anwendung oder Laienanwendung bestimmt sind fallen in die Medizinprodukte-Betreiberverordnung. Demnach müssen Unternehmen darauf achten, dass ihre Mitarbeiter*innen ausreichend im Umgang mit den Geräten gechult sind.


Ber Einsatz des Defibrillators überbrückt die Zeitspanne bis zum Eintreffen des Retungsdienstes. Es ersetzt diesen aber niemals. Je früher die Defibrillation erfolgt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Überlebens ohne bleibende körperliche Schäden. Nach jeder Anwendung des AEDs muss unter ärztlicher Aufsicht eine Analyse des Einsatzes in einem Qualitätsmanagementprogramm vorgenommen werden.



In diesem Artikel werden die folgenden Punkte erläutert:


1. Die 6 wichtigsten Kriterien bei einer monatlichen AED-Wartung


2. Weitere Punkte, die bei einer Defibrillator-Wartung zu beachten sind


3. Vorteile von digitalen Checklisten für die Wartung


Erste-Hilfe-Puppe mit AED

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Was sind die wichtigsten Kriterien einer monatlichen AED-Wartung?


Wenn der Defibrillator im Notfall nicht funktioniert, kann das schwerwiegende Folgen haben. Deshalb schreibt der Gesetzgeber spätestens alle zwei Jahre eine Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) seitens des Betreibers vor. Dadurch soll gewährleistet werden, dass entsprechende Mängel, mit denen erfahrungsgemäß gerechnet werden muss, rechzeitig entdeckt werden.


Eine Prüfung alle 2 Jahre klingt nicht viel. Bei diesem Wartungscheck geht es aber vor allem um Dinge, die nur von professionellen Techniker*innen behoben werden können. Damit Unternehmen die Funktionalität des Defibrialltor jederzeit gewährleisten können, sollten sie die folgenden 6 Hauptkriterien in einer monatliche Wartung überprüfen:


1. Standort


Bei einem Herzstillstand ist die Zeit von entscheidender Bedeutung. Jede Sekunde zählt, und einer der zeitaufwändigsten Faktoren ist die Beschaffung eines AED. Deshalb wird in jeder Checkliste für die Defibrillator-Wartung deutlich hervorgehoben, dass sich das Gerät an einem gut zugänglichen Ort befinden muss, der gut sichtbar und frei von Hindernissen ist.


Bei der Standortwahl für ein AED sollte darauf geachtet werden, dass alle möglichen Einsatzorte gut abgedeckt werden. Das heißt zum Beispiel, dass in einem Fitnesscenter über zwei Etagen und mehreren weitläufigen Räumlichkeiten ein Defibrillator allein nicht ausreicht. Offizielle Stellen empfehlen, dass jeweils ein Gerät nicht mehr als zwei Minuten Fußweg von potenziellen Einsatzorten entfernt installiert sein sollte.


Darüber hinaus sollte eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden, um Hindernisse (wie Treppen und Türen) und Gefahren (wie Ausrutschen und Stürze) beim Aufhängen des AED zu berücksichtigen. Eine weitere Empfehlung ist, den Defibrillatorstandort sicher vor Vandalismus und Manipulationen zu schützen.


2. Batterien


Ein AED wird vollständig mit Batterien betrieben. Daher ist die Sicherstellung, dass die Batterien in Ordnung sind, ein wichtiges Kriterium bei der monatlichen Wartung. Das gilt auch für die Ersatzbatterien.


Um zu überprüfen, ob eine Batterie gut und voll funktionsfähig ist, muss der Wartungstechniker lediglich die automatischen Aufforderungen und Signale des Defibrillatora beobachten. Der Philips HeartStart HS1 verfügt zum Beispiel über eine Anzeige, die piept, und eine Sprachansage, die sagt: "Batterie schwach, neue Batterie einlegen."


Die Batterie hat auch ein Verfallsdatum, das bei der Wartung überprüft werden muss. Wenn sie abgelaufen ist oder bis zur nächsten Prüfung das Verfallsdatum erreicht, muss sie sofort ersetzt werden. Das Gleiche gilt für die Ersatzbatterien.


3. Kontrollleuchten und Wartungsalarme


AEDs von zuverlässigen Firmen sind in der Lage, sich selbst zu testen, was die Defibrillator-Wartung einfacher macht. Beim Selbsttest eines AED wird in der Regel ein kompletter Stromkreis an den Komponenten durchlaufen, um zu prüfen, ob alles angeschlossen ist und ob die Hochspannungskanäle zur Abgabe von Schocks bereit sind.


Wenn der Selbsttest ein Problem feststellt, informiert das Gerät die Prüfer*in über seinen Status durch die Kontrollleuchten. Anschließend gibt eine Sprachansage Auskunft über den Status des AED.


Es gibt verschiedene Aufforderungen, die ein Gerät anzeigen kann, nachstehend sind einige davon aufgeführt.

  • Batterie schwach / Batterie austauschen
  • Abgetrennte Elektroden / Elektroden austauschen
  • Wartung ist erforderlich / Technischen Support kontaktieren
  • Anpassen der Lagertemperatur

4. Physischer Zustand


Eins kann der AED-Selbsttest allerdings nicht: Den physischen Zustand des Geräts erkenne, dies bleibt Aufgabe der Prüfer*in. Wenn das Äußere auf Probleme untersucht wird, sollte auf Risse, Absplitterungen und Anzeichen von Belastungen geachtet werden. Diese können die Funktionalität des Geräts beeinträchtigen, so dass es in Notfällen nicht mehr funktioniert. Bei Anzeichen von physischer Beanspruchung des Defibrillators muss der Kundendienst kontaktiert werden.


5. Defibrillations-Pads


Defibrillationspads sind die Komponente eines AED, die an der Person mit einem Herzstillstand angewendet werden. Sie dienen als Brücke zur Abgabe von Hochspannungsschocks, um den Herzrhythmus wiederherzustellen. Defibrillationspads werden in einer versiegelten, aber gebrauchsfertigen Verpackung aufbewahrt und nach Gebrauch entsorgt.


Wenn die Pads überprüfen werden, muss wie bei den Batterien das Verfallsdatum überprüft werden. Wenn die Pads bereits abgelaufen sind, müssen sie sofort durch neue ersetzt werden. Vergesse nach dem Austausch nicht, das Etikett im AED-Kasten zu aktualisieren.


Überprüfe auch, ob sich im Kasten zusätzliche Elektroden befinden. Nach behördlichen Vorgaben sind zwei Elektroden für Erwachsene und Kinder vorgeschrieben.


6. Notfallset


Es gibt einige Notfälle, die zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen oder schnelles Handeln erfordern. Deshalb werden zusätzlich zu einem Defibrillator einige Hilfsmittel benötigt.


Ein Opfer mit Herzstillstand könnte zum Beispiel enge, strapazierfähige Kleidung tragen, die schnell entfernt werden muss. Das manuelle Entfernen der Kleidung ist nicht die beste und schnellste Lösung. Deshalb gehören zu jedem AED-Kasten auch Notfallscheren oder Rasierklingen.


Weitere nützliche Hilfsmittel aus dem Notfallset sind Untersuchungshandschuhe, Beatmungstücher, Mull, Handtücher und antiseptische Tücher, die zur Vorbereitung der CPR-Verabreichung verwendet werden.



Andere Punkte, die für eine Defibrillator-Wartung wichtig sind


Es gibt einige wichtige Punkte, die bei der AED-Defibrillator-Wartung zu beachten sind. Einige erschließen sich dem Laien aber zunächst kaum, obwohl sie für die Wartungsroutine und die Zuverlässigkeit des AED von großem Nutzen sind.


Die Wartungsanleitung des Herstellers


Niemand kennt ein Produkt besser als der Hersteller. Deshalb empfiehlt es sich, die dem Defibrillator beiliegende Wartungsanleitung vollständig zu lesen. Wichtige Wartungsinformationen wie die ideale Lagertemperatur, Reinigung und Entsorgung finden sich in der Anleitung.


Wichtig für Unternehmen ist, dass nur der Hersteller oder eine dazu befugte Personen, die im Einvernehmen mit dem Hersteller handelt, den AED am Betriebsort einer Wartung unterziehen kann. Außerdem muss ein Medizinprodukte-Beauftragte*r beim Betreiber benannt und in den sachkundigen Betrieb des Produkts eingewiesen worden sein.


Defibrillatoren mit Zertifizierung


Da der Zweck der Wartung die Gewährleistung der Zuverlässigkeit ist, ist es eine kluge Entscheidung, zertifizierte Defibrillatoren zu verwenden. Diese haben eine Reihe von strengen Tests durchlaufen, um sicherzustellen, dass das Gerät sicher und wirksam für die Defibrillation ist.


In den USA sind die Zulassungsanforderungen für Produkte aus dem Bereich Medizintechnik schon immer streng. Nach Skandalen, um die Qualität von Implantaten hat die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) ein eigenes Verfahren eingeführt, um die Sicherheit und die Wirksamkeit von Medizinprodukten der Klasse III behördlich und wissenschaftlich zu prüfen, dass sogenannte “Premarket Approval(PMA)”. Auf der Seiter der Behörde findet sich eine Liste der zugelassenen AEDs, die auch deutschen und europäischen Unternehmen als Orientierung dienen kann.


Um sicherzugehen, sollten also die örtlichen Vorschriften geprüft und versucht werden, die empfohlenen AEDs zu verwenden. Wenn es keine gibt, bietet die Verwendung von Geräten, die von der FDA zugelassen sind, die notwendige Zuverlässigkeit.


Erste-Hilfe-Einsatz

Nutze eine digitale AED-Checkliste für sicherere Prüfungen


Mindestens einmal im Monat Defibrillatiren zu überprüfen, ist eine wichtige Angelegenheit. Wenn die Wartung nicht reibungslos verläuft, kann das ernsthafte Folgen haben. Aber wer regelmäßig Kontrollen durchführt, vielleicht sogar bei mehr als einem AED, sammelt auch eine Menge Papierkram an. Es ist eine Herausforderung für jedes Unternehmen, da den Überblick zu behalten und die Dokumente griffbereit zu haben, wenn sie gebraucht werden.


Der Umstieg auf eine digitale Lösung wie Lumiform ist in diesem Fall die richtige Entscheidung. Mit der App und der Desktop-Software können Prüfungen und Audits digital vor Ort durchgeführt werden. Anschließend werden die Informationen aus der Wartungscheckliste zentral und sicher in der Cloud gespeichert. So hast du jederzeit Zugriff auf deine Prüfergebnisse. Und wenn du bei deiner Kontrolle einen Fehler findest, kannst du über die App sofort Reparaturen und andere Aufgaben in Auftrag geben. Steige auf digital um und profitiere von den Vorteilen:


    • Verwendet vorgefertigte Vorlagen aus der Lumiform Bibliothek. Aktualisiere sie in Echtzeit mit dem Formularbaukasten.
    • Füge Fotos und Kommentare zu deiner Prüfung hinzu, um die Ergebnisse anschaulicher zu machen.
    • Erstelle automatische Berichte aus den Ergebnissen deiner Checkliste und schicke sie sofort an die zuständigen Teammitglieder.
    • Weise Korrekturmaßnahmen über die App zu und verfolge deren Status.
    • Analysiere deine Daten im Dashboard, um sich wiederholende Fehler und Mängel zu identifizieren.
    • Dokumentiere alle Prüfungen, indem du sie in der Cloud speicherst. Auf diese Weise hast du immer einen Nachweis über dein Vorgehen.



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