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Halal-Audit-Checkliste: Schritt für Schritt zur Zertifizierung

Mit der Halal-Audit-Checkliste für die muslimische Gemeinde garantierst du, dass dein Betrieb sich an die notwendigen Vorgaben und Standards hält. Führe mit digitalen Checklisten und der mobilen App regelmäßig Audits durch, um dem ordnungsgemäßen Zustand jederzeit zu gewährleisten und eine Zertifizierung zu erhalten.

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Was halal ist und warum du eine Audit-Checkliste brauchst


"Halal" bedeutet "erlaubt", im Gegensatz zu "haram", was "verboten" bedeutet. Im Allgemeinen gilt etwas als halal, wenn es nicht ausdrücklich im Koran oder im Hadith verboten ist. Das gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern für alle Produkte und Praktiken, die eine gläubige Muslim*a im Alltag verwendet. Dazu gehören Medikamente und medizinische Geräte, aber auch Kosmetika und Toilettenartikel. Auch Dienstleistungen wie Marketing, Verpackung, Markenbildung, Logistik und Finanzen gehören dazu. Geld gegen Zinsen zu leihen, ist zum Beispiel haram.


Es kann schwierig sein zu wissen, welche Produkte wirklich halal sind. M&M's Schokolinsn sind zum Beispiel haram. Eine Halal-Audit-Checkliste hilft dir, alles in deinem Unternehmen in einen sauberen und angemessenen Zustand zu halten. Aufmerksame Muslim*as wollen sicherstellen, dass alles, was sie konsumieren, "Halalan Toyyiban", also erlaubt und gesund ist. Die Produkte werden von verschiedenen Zertifizierungsstellen als halal zertifiziert. Dabei wird überprüft, ob nur zulässige Produkte, Gegenstände und Personal in einer halal-gerechten Umgebung mit den zu zertifizierenden Produkten in Berührung kommen.



In diesem Artikel werden die folgenden Punkte erklärt:


1. Wie zuverlässigen Audits die Teilhabe am Halal-Lebensmittelmarkt ermöglichen


2. Welche Dinge haram sind und von Halal-Räumen ferngehalten werden müssen


3. Wer bestimmt, was auf der Halal-Audit-Checkliste stehen soll


4. Die Vorteile einer digitalen Lösung für die Halal-Lebensmittelzertifizierung


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Mit zuverlässigen Audits am Halal-Lebensmittelmarkt teilhaben


Der globale Halal-Markt ist heute eine der größten und am schnellsten wachsenden Branchen der Welt. 2019 beträgt das Gesamtvolumen weltweit schätzungsweise 2,02 Billionen US-Dollar wert. Der Islam ist die zweitgrößte Religion der Erde, der weltweit fast zwei Milliarden Menschen angehören. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage für Produkte und Dienstleistungen, die mit den Glaubenssätzen des Islam vereinbar sind. Die Anahme, dass das Marktvolumen bis zum Jahr 2024 auf 2,34 Billionen US-dollar ansteigen wird, scheint demnach realistissch - das würde einem Anstieg von fast 15 Prozent entsprechen.


Islam-konforme Lebensmittel, sogenannten Halal-Lebensmittel, sind trotz einer wachsenden Nachfrage und einer nicht zu unterschätzenden Kaufkraft in der muslimischen Bevölkerung längst nicht allgegenwärtig. Die Halal-Produkte, die schätzungsweise 450 Unternehmen in Deutschland anbietet, werden weiterhin vorwiegend in den rund 10.000 arabischen und türkischen Supermärkten verkauft. Große Supermaktketten wie Aldi, Lidl, Rewe oder Edeka bieten sie genauso wie koscher Lebensmittel nur an vereinzelten Standorten an. Das wachsende Interesse deutscher Produzenten an halal-konformen Produkten und Dienstleistungen zwigt sich aber auch an der 2020 neu gestarteten Messe Halal Hannover - vor allem die großen Exportchancen lassen nationale und internationale Lebensmittelproduzenten aufhorchen.


Eine Halal-Audit-Checkliste hilft deinem Unternehmen, sich in der Komplexität der Halal-Anforderungen zurechtzufinden und sich auf den Besuch einer Halal-Zertifizierungsstelle vorzubereiten. Dabei sind drei Stufen der Halal-Zertifizierung zu beachten.

  1. Ein Produkt kann als halal zertifiziert werden. Eine Halal-Wurst im Supermarkt kann zum Beispiel neben allen anderen Würsten verkauft werden.
  2. Fabriken und Produktionsstätten können zertifiziert werden, damit die dort hergestellten Produkte halal sind. Es muss nicht das gesamte Gelände zertifiziert werden, sondern nur ein bestimmter Teil der Anlage. Oder der Betrieb wird nur an bestimmten Tagen auf Halal-Standard gebracht. Zu diesem Zweck müssen alle Geräte und Oberflächen von Geruch, Geschmack und Farbe potenziell haramer Gegenstände befreit werden. Eine interne Halal-Audit-Checkliste hier einzusetzen, ist sehr hilfreich.
  3. Einzelhandelsbetriebe können auch halal zertifiziert werden, damit alles, was dort hergestellt und verkauft wird, halal ist.


Welche Dinge sind haram und müssen von Halal-Räumen ferngehalten werden?


Es kann Unstimmigkeiten darüber geben, ob ein Produkt halal ist oder nicht. Einige Gelehrte halten zum Beispiel Schellack für haram, weil er aus einem Insektensekret gewonnen wird. Andere halten ihn für halal, da alle Spuren von Insektenmaterial entfernt werden, bevor der Schellack verwendet wird. Der beliebte Farbstoff Naturrot 4 oder E120 ist dagegen immer haram, da er aus Insekten hergestellt wird.


Deinen Betrieb in einem reinen Halal-Zustand zu halten, ist ein fortlaufender Prozess. Du musst deine Hygieneverfahren dokumentieren und aufzeichnen und Kreuzkontaminationen verhindern, die aus scheinbar harmlosen Quellen stammen können. Eine Halal-Audit-Checkliste ist ein nützliches Instrument, das dir hilft, nicht konforme Punkte zu finden und Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu beseitigen.


Diese unvollständige Liste von Haram-Produkten gibt dir einen ersten Eindruck:

  • Schweine und aus Schweinen gewonnene Produkte
  • Hunde (einschließlich ihres Speichels)
  • Produkte, die vom Menschen stammen
  • Esel
  • Fleischfressende Tiere
  • Tiere, die nicht ordnungsgemäß nach islamischem Recht geschlachtet wurden
  • Insekten
  • Giftstoffe wie Alkohol und Drogen
  • Unrat wie Urin, Kot, Erbrochenes, Blut, Eiter usw.

Das islamische Schächten von Tieren wird Zabiha genannt. Zabiha muss von einem erwachsenen, unbescholtenen Muslim durchgeführt werden, der vor der Tat ein Gebet zu Gott spricht. Mit einem sehr scharfen Messer wird ein schneller Schnitt in die Kehle des Tieres gemacht, so dass es in Sekundenschnelle bewusstlos wird und an Hypoxie (Sauerstoffmangel im Gehirn) stirbt.


Viele der Zabiha-Regeln haben damit zu tun, dass dem Tier so viel Schmerz und Stress wie möglich erspart werden soll. Du musst zum Beispiel sicherstellen, dass es keine anderen Tiere sehen kann, die geschlachtet werden. Es sollte sich in einer bequemen Position befinden, wenn es geschlachtet wird, und es sollte auch vorher gut behandelt worden sein. Wenn ein Tier nicht nach Zabiha geschlachtet wird, ist es nicht halal.


Alles, was aus haramhaltigen Produkten gewonnen wird, ist auch haramhaltig. Zum Beispiel ist die meiste Gelatine haram, da sie oft aus Schweinefleisch hergestellt wird. Käse kann haram sein, wenn er mit Enzymen gerinnt, die von unsachgemäß geschlachteten Tieren stammen. Eine Checkliste für die Halal-Audit ist hier von unschätzbarem Wert, denn es ist sehr schwierig, sich alle potenziell haramhaltigen Produkte zu merken.



Wer bestimmt, was auf die Halal-Audit-Checkliste gehört?


In Ländern mit muslimischer Mehrheit kümmert sich normalerweise eine staatliche Behörde um die Halal-Zertifizierung. In anderen Ländern wird sie von muslimischen Organisationen oder Unternehmen, die sich auf Zertifizierungen spezialisiert haben, durchgeführt. In Europa gehören dazu beispielsweise:

Bundes- und Landesbehörden in Deutschland und Europa nehmen keine Halal-Zertifizierung durch, da es sich hierbei um eine religiöse Angelegenheit handelt. Allerdings ist "Halal" ein rechtlicher Begriff. Wenn ein Unternehmen behauptet, halal zu sein, oder "halal" auf dem Etikett seiner Produkte angibt, muss es von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle zertifiziert werden. Eine interne Halal-Audit-Checkliste hilft dir, dich auf die Inspektion durch die Zertifizierungsstelle vorzubereiten und etwaige Probleme vorab zu beheben.


In verschiedenen muslimischen Ländern gibt es unterschiedliche Regeln, welche Zertifizierungen von Organisationen sie akzeptieren. Zum Beispiel müssen alle Lebensmittel, die nach Ägypten exportiert werden sollen, von IS EG Halal zertifiziert sein. Wenn dein Unternehmen Produkte in verschiedene Länder exportiert, ist es hilfreich für die jeweilig unterschiedlichen Vorgaben und Regeln verschiedene Checklisten für Halal-Audits anzufertigen und einzusetzen.



Ein digitales Tool für die Halal-Zertifizierung von Lebensmitteln


Eine Halal-Lebensmittelzertifizierung zu erhalten, ist eine schwierige Aufgabe, aber sie lohnt sich. Viele Unternehmen arbeiten traditionell mit papierbasierten Halal-Audit-Checklisten. Ein Prozess, der einige Probleme mit sich bringt. Papier ist anfällig für Verlust, Beschädigung und unleserlich ausgefüllte Listen. Außerdem erschwert es die Dokumentation. Die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu finden, ist fast unmöglich.


Mit einem digitalen Tool, wie Lumiform, kannst du diese Probleme umgehen. Die digitale App für Audits und Inspektionen gibt dir die Möglichkeit, alle deine Papierdokumente zu digitalisieren. Das macht es für Qualitäts- und Sicherheitsmanager*innen einfacher, halal-konforme Prozesse zu überwachen und kontinuierlich zu dokumentieren. Das hilft deinem Unternehmen bei der zuverlässigen Vorbereitung auf die Halal-Zertifizierung. Außerdem kann die mobile App gleich vor Ort eingesetzt werden.


  • Erstelle Checklisten für Halal-Audits und Lebensmittelkontrollen mit unserem intuitiven Formularbakausten.
  • Nehmen Fotos von gefundenen Verstößen auf und weise Korrekturmaßnahmen sofort über die App zu.
  • Verfolge die Beseitigung von Verstößen über das Tool und lasse dich mit Hilfe von Push-Nachrichten über die Erledigung von Korrekturmaßnahmen informieren.
  • Erfülle die Halal-Vorschriften, indem du mit der App interne Audits planst und dich über nicht durchgeführte Inspektionen benachrichtigen lässt.
  • Spare Zeit und reduziere Kosten, indem du nach jedem Halal-Audit automatisierte Berichte erstellst, die du sofort versenden kannst.
  • Analysiere die Ergebnisse der internen Audits, um die Bereitschaft deines Unternehmens für die Halal-Zertifizierung zu bestimmen.



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