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Wie du die Begasung mit Checkliste absicherst

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Was bedeutet Begasung und weshalb ist sie notwendig?


Begasungsverfahren werden in der Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Bei einer Begasung wird ein definierter und hinreichend gasdicher Raum mit einem giftigen Gas versetzt, um Schädlinge zu bekämpfen. Da es sich dabei um giftige Gase handelt, sind besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich.


Begasungen werden vorwiegend bei der Lagerung von organischen Materialien (z.B. bei der Getreidelagerung, in Lagerhallen von Häfen, (Schiffs-) Containern, Silos und Mühlen) sowie von Gegenständen (z.B. Kunstgegenständen und Kulturgütern in Bibliotheken, Kirchen, Schlössern und Museen) und zur Entwesung aus gesundheitlichen Erwägungen und aufgrund von Quarantänebestimmungen bei Pflanzenmaterial. In der Schädlingsbekämpfung von Gebäuden wird die Begasung nur noch selten eingesetzt.


Durch die Begasung von Lebensmitteln und Containern vor oder bei Transporten, sollen die Güter vor Schädlingen wie Insekten und Pilzen geschützt werden. Zum anderen soll damit verhindert werden, dass Schädlinge auf andere Kontinente eingeschleppt werden.



Dieser Artikel beschäftigt sich mit den folgenden Themen:


1. Besondere Vorschriften für Begasung in der Schädlingsbekämpfung


2. Checklisten für eine sichere Begasung


3. Digitale Anwendung für Begasungsverfahren


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Besondere Vorschriften für die Begasung in der Schädlingsbekämpfung


Aufgrund der hohen Risiken, die bei der Begasung in der Schädlingsbekämpfung für Mensch und Umwelt durch die giftigen Gase bestehen, ist ein hoher Sachverstand beim Anwender der Begasungsverfahren erforderlich. Da es sich bei der Begasung um den Umgang mit Chemikalien handelt, greifen die Bestimmungen des Chemikaliengesetzes und der Gefahrstoffverordnung. Die für die Begasung verantwortliche Person muss die entsprechenden Vorschriften einhalten und sich einer Spezialausbildung unterziehen.


Der Einsatz von Begasungsverfahren ist in verschiedenen Industrie- und Anwendungsbereichen gängige Praxis. Vor allem im Export- und Importhandel ist die Vorlage von einem Begasungszertifikat als Genehmigungsdokument in bestimmten Bereichen zwingend notwendig, um nachweisen zu können, das Waren und Versandmaterial ordnungsgemäß begast wurden. Dadurch wird sichergestellt, das sich Schädlinge nicht ungebremst über Ländergrenzen und Warenbestände ausbreiten.


Um bei der Begasung von Lebensmitteln und Containern die hohen Sicherheitsstandards einzuhalten und das erforderliche Begasungszertifikat zu erhalten, werden in der internationalen Handelsindustrie häufig Checklisten für die Planung, Durchführung und Nachbearbeitung von Begasungsverfahren eingesetzt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alles vorschriftsmäßig abläuft. Zudem können Daten zu Wirksamkeit von Begasungsmitteln und potenziellen Gefahren wie Entflammbarkeit gesammelt werden. Durch aktuelle Erkenntnisse wird sich erhofft negative Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, keine schädlichen Rückstände auf die Ware zu übertragen und kostspielige Verzögerungen im Versand zu verhindern.



Checklisten für eine sichere Begasung einsetzen


Wer eine Begasung durchführen will, bedarf einer Erlaubnis der zuständigen Behörde. Voraussetzung ist die ausreichende Anzahl und Zuverlässigkeit von Befähigungsinhabern. Die Erlaubnis kann befristet und beschränkt auf bestimmte Begasungstätigkeiten erteilt werden, diese Auflagen können auch nachträglich angeordnet werden. Begasungen finden mit einigen Ausnahmen immer in geschlossenen Räumen statt. Die Begasung von einem Container ist zusätzlich nur auf zertifizierten Begasungsplätzen, meist in Häfen, zugelassen.


Damit das Begasungsverfahren vorschriftsgemäß abläuft und es zu keinen Reibereien mit Behörden kommt, lohnt sich der Einsatz von Checklisten. Mit ihrer Hilfe kann das Erfüllen der vorausgehenden Arbeiten, das Begasungsverfahren und das Freigabeverfahren genau verfolgt werden. In einer Checklist für eine Begasung sollten folgende Bereiche durch Checks abgebildet sein:


  1. Nachweis der Eignung
    Begasungstechniker und ihr Team sollten vorab feststellen inwieweit Räumlichkeiten, Güter und Verpackungsmaterialien sich für eine Begasung eignen. Außerdem ist eine Gefährdungsbeurteilung für den Personenschutz durchzuführen. Da bei einer Begasung giftige bis sehr giftige Begasungsmittel eingesetzt werden, ist vorrangig eine Substitutionsprüfung vorzunehmen. Die Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen müssen sowohl die unmittelbar und mittelbar betroffenen Beschäftigten, als auch unbeteiligte Personen berücksichtigen

  2. Meeting vor der Begasung
    Die Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Informationen zu den Expositionsrisiken, Erste-Hilfe-Maßnahmen und Leckprüfungen, sollten mit dem verantwortlichen Team und Beschäftigten besprochen werden. Die vorgesehene Dosierung des Begasungsmittels und die Art der Anwendungs sollte ebenfalls klar kommuniziert werden.

  3. Überwachung des Begasungsverfahrens
    Je nach Begasungsmethode sollte sichergestellt sein, dass die notwendigen Gerätschaften zweckdienlich und funktionsfähig sind. Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie richtig aufgestellt bzw. installiert wurden. Der Begasungstechniker sollte zudem das Begasungsmittel aus werkseitig versiegelten Behältern oder Kartons entnehmen, um sicherzustellen, dass die richtige Zusammensetzung zum Einsatz kommt.

  4. Freigabe nach der Begasung
    Nach der Einbringung eines Begasungsmittels sind bis zur Freigabe, alle Räume geschlossen und versiegelt zu halten. Zusätzlich sollten Warnschilder an allen Eingängen eingebracht werden. Die zur Begasung eingesetzten Behälter sollten außerhalb des zu begasenden Objektes standsicher und ausreichend geschützt gegen Missbrauch aufgestellt sein. Als weitere Schutzmaßnahmen sollte persönliche Schutzausrüstung in Form von Atemmasken ausreichend vorhanden sein.

  5. Dokumentation der Begasung
    Die hohen Risiken beim Begasungsverfahren erfordern die Dokumentation einer jeden Begasung. In der Niederschrift müssen folgenden Angaben enthalten sein:
    • Art und Menge des eingesetzten Begasungsmittels
    • Ort der Begasung
    • beteiligte Personen
    • Beginn und Ende der Begasung
    • Freigabezeitpunkt nach der Begasung


Begasungsverfahren mit digitaler Anwendung verfolgen


Die mobile App und Desktop-Software von Lumiform ermöglicht die effiziente Planung, Überwachung und Verfolgung von Begasungsverfahren. Der Einsatz von Checklisten bei der Begasung von Lebensmitteln, Containern und anderen gelagerten Waren sichert die Zuverlässigkeit des Verfahrens und verhindert Verzögerung im Betriebsablauf und Transport. Außerdem erleichtert ein digitales Tool die Einhaltung ordnungsgemäßer Begasungsverfahren und die kosteneffiziente Dokumentation der Begasung.


Es werden keine Verfahrensschritte mehr übersprungen und alle erhobenen Daten werden zuverlässig gespeichert und anschließend in einem Bericht zusammengefasst. Dadurch werden die Risiken einer Begasung für Mensch und Umwelt sowie Waren minimiert. Beste Voraussetzungen um das Begasungszertifikat zu erhalten und rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen. Mit der digitalen Anwendung von Lumiform können Begasungstechniker, ihr Team und betroffene Unternehmen Folgendes einfacher durchführen:


  • Sofort mit der Planung und Überwachung starten, indem eine der passenden Vorlagen aus der Lumiform Bibliothek ausgewählt wird.
  • Kontinuierliche Steigerung der Qualität und Sicherheit: Durch den flexiblen Checklisten-Baukasten werden interne Prüfungen und Prozesse bei der Begasung stetig optimiert.
  • Fotobeweise vom Begasungsverfahren, potenziellen Schädlingsbefall und mehr sofort in der Checkliste erfassen.
  • Über die super intuitive mobile Anwendung kann das Begasungsverfahren jederzeit und kinderleicht vor Ort dokumentiert werden.
  • Berichte zur Begasung automatischen erstellen und an Stakeholder aus der App versenden. Durch umfassende Analysen Verbesserungspotenziale frühzeitig erkennen.




Dein Ansprechpartner für alle Fragen zu Begasungs-Checkliste

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