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Betriebliche Gesundheitsförderung: Maßnahmen, Beispiele und Vorteile

Regelmäßige Untersuchungen und Gesundheitschecks können dazu beitragen, dass deine Mitarbeiter*innen gesund und produktiv bleiben. Hier erfährst du, wie du die betriebliche Gesundheitsförderung in deinem Unternehmen einführst, damit dein Team und dein Unternehmen gesund bleiben.

Was versteht man unter betrieblicher Gesundheitsförderung?

Arbeitsbedingte Krankheiten und Verletzungen kosten die Länder jedes Jahr Milliarden an Entschädigungszahlungen und Produktivitätsverlusten. Deine Mitarbeiter*innen zu schützen und sich um ihre Gesundheit zu kümmern ist sowohl in deinem als auch in ihrem Sinne und macht einen großen Teil des gesetzlich verankerten Arbeitsschutzes aus.

Indem du regelmäßige betriebsärztliche Untersuchungen förderst kannst du dazu beitragen, Mitarbeiter*innen gesund zu halten und Verluste zu vermeiden, Ausgaben zu senken, die Mitarbeiterzufriedenheit und die Mitarbeiterbindung zu erhöhen.

Eine Checkliste zur betrieblichen Gesundheitsförderung ist ein großartiges Hilfsmittel, um die Gesundheit deiner Mitarbeiter*innen im Auge zu behalten. Hierbei ist es wichtig, sich zu fragen, welche Maßnahmen bereits ergriffen worden sind und ehrlich mit sich zu sein, wenn es Bereiche gibt, die bisher noch nicht adressiert worden sind.

Informiere dich also über Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deinen Arbeitsplatz gesund für deine Teams zu gestalten. Lasse dich beraten und finde Ressourcen, Tipps und Tricks auf der Website der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU OSHA), damit für das Wohl aller bestmöglich gesorgt ist.

In diesem Artikel erklären wir:

1. Die Bedeutung von betrieblicher Gesundheitsförderung für jedes Unternehmen

2. Wie du deine betriebliche Gesundheitsförderung mit einem Formular unterstützt

3. Wie man arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen verhindert

4. Warum ein digitales Werkzeug ideal ist, um betriebliche Gesundheitsförderung zu unterstützen

Arzt mit verschränkten Armen, der ein Stethoskop hält

Warum eine Strategie zur betrieblichen Gesundheitsförderung für jedes Unternehmen wichtig ist

Reguläre betriebsärztliche Untersuchungen oder auch andere Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz ermöglichen es Arbeitgeber*innen die gesetzlichen Anforderungen zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit zu erfüllen.

Arbeitnehmer*innen sind stets einer Vielzahl an möglichen Gesundheitsgefährdungen ausgesetzt, selbst wenn sie in traditionell eher ungefährlichen Berufen arbeiten oder sogar nur im Büro sind. So sind nicht nur Industriearbeiter an ihrem Arbeitsplatz giftigen Materialien ausgesetzt. Baumaterialien, Farben, Teppiche, Putzmittel und sogar Möbel und Bürogeräte können schadstoffhaltige Verbindungen ausgasen, die eine Reihe von gesundheitlichen Auswirkungen haben können, wie zum Beispiel die folgenden:

  • Reizung von Augen, Nase und Rachen
  • Atemwegsprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Verlust der Koordination (und erhöhte Verletzungsgefahr)
  • Brechreiz
  • Schäden für Leber, Nieren und das zentrale Nervensystem
  • Einige Chemikalien können sogar Krebs verursachen

Arbeitnehmer*innen sind außerdem durch ergonomische Fehlhaltungen durch die tagtägliche Schreibtischarbeit, das Fahren eines LKWs oder repetitive Bewegungsabläufe (wie z.B. in der Produktion) können große Risiken bergen. Eine zweijährige Kampagne (2020-2022) der EU OSHA (2020-2022) konzentriert sich besonders auf diese Risiken und zielt darauf ab, über Muskel- und Skeletterkrankungen aufzuklären. Regelmäßige Untersuchungen können dabei helfen, solche Risiken frühzeitig zu erkennen, sodass entsprechende Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umgehend ergriffen werden können.

Wie du deine betriebliche Gesundheitsförderung mit einem Formular unterstützt

Beim Ausfüllen eines Formulars zur Beurteilung der medizinischen Eignung kann ein Betriebsarzt einige oder alle der folgenden Tests durchführen:

  • Erhebung der Arbeits- und Krankengeschichte des Patienten
  • Den Blutdruck und den Puls des Patienten messen
  • Die Ohren abhören und einen Hörtest durchführen, besonders für Arbeitnehmer*innen in Berufen mit hoher Lärmbelastung
  • Untersuchung der Augen und das Durchführen eines Sehtests
  • Untersuchung der Nase und des Rachens auf Anzeichen einer Entzündung
  • Prüfung der Lymphknoten am Hals
  • Herz- und Lungenuntersuchung mit einem Stethoskop
  • Untersuchung des Bauchraums
  • Abtastung der inneren Organe
  • Überprüfung der Funktion der Wirbelsäule

Abhängig von der Art der Tätigkeit und der potenziellen Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen kann ein Formular zur Eignungsbeurteilung je nach den Vorschriften, die für bestimmte Berufe gelten, auch Folgendes umfassen:

  • Röntgenaufnahmen der Brust
  • Pulmonale Funktionstests
  • Einschätzung der Fähigkeit des Patienten, eine Atemschutzmaske zu tragen
  • Blutuntersuchungen
  • Überprüfung auf notwendige Impfungen, wie z.B. die Hepatitis-B-Impfung
  • Urinuntersuchungen auf toxische Stoffe und Schwermetalle sowie auf Zucker, Albumin und Blut

  • Spermienzahltests für Männer und Östrogenspiegel für Frauen

All diese Untersuchungen werden spezifisch von einem Betriebsarzt durchgeführt, der auch im Falle eines Arbeitsunfalls oft sein Urteil abgeben muss.

Doch wie kann eine Checkliste dir dabei helfen, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu ergreifen? Dafür gibt es verschiedene Optionen. Auf der einen Seite kannst du Checklisten nutzen, um Mitarbeiterbefragungen durchzuführen und somit einen Überblick darüber zu gewinnen, wo deine Angestellten Handlungsbedarf sehen und wie sie sich wünschen, von dir unterstützt zu werden. Vielleicht erhoffen sie sich bessere Sitzmöglichkeiten oder mehr Präventionskursangebote? Verschaffe dir mithilfe einer Checkliste einen Überblick.

Kombiniere in einem zweiten Schritt die Wünsche deines Teams mit allgemeinen Empfehlungen zum Gesundheitsschutz im Unternehmen. Nicht alle Angebote können von allen Organisationen angeboten werden, denn wenn es sich bei deinem Betrieb nur um ein kleines Unternehmen handelt, hast du vermutlich weniger Möglichkeiten, firmeninterne Betriebsärzte oder andere Dienstleistungen anzubieten als ein Großunternehmen.

Hier sind einige beispielhafte Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die du anbieten könntest, um die Zufriedenheit deiner Mitarbeiter*innen zu erhöhen und dich besser um ihren Arbeitsschutz zu kümmern:

  • Obstteller und kostenlose Getränke
  • Ergonomische Sitzgelegenheiten
  • Betriebliche Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Krebs, Blutwerte)
  • Arbeitspsychologischer Dienst
  • Businessyoga, Rückenschule
  • Gesunde Kantinenverpflegung
  • Stressmanagementcoachings
  • Personalschulungen (wie z.B. zur Händehygiene)
  • Fitnessstudio-Kooperationen
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice

Nutze unsere vorgefertigte Checkliste zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) für eine Auswahl an noch mehr Maßnahmen.

Geöffneter Laptop auf einem weißen Schreibtisch mit Obst und Gemüse daneben

 

Wie man arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen verhinderts

 

Arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSD) verursachen hohe Produktivitätsverluste am Arbeitsplatz. Regelmäßige Untersuchungen der körperlichen Fitness der Beschäftigten können dazu beitragen, Muskel- und Skeletterkrankungen vorzubeugen und den Arbeitskomfort zu erhöhen. Ein Formular zur Beurteilung der körperlichen Fitness könnte folgende Tests beinhalten:

  • Physische Messungen wie Größe und Gewicht des Patienten sowie Taillen- und Hüftumfang
  • Blutdruck und Herzfrequenz in Ruhe
  • Körperfettanteil mithilfe von Messschiebern oder der bioelektrischen Impedanzanalyse
  • Muskelkraft- und Ausdauertests
  • Kardiorespiratorische (Herz und Lunge) Fitnesstests
  • Flexibilitätstests
  • Mobilitäts- und Stabilitätstests
  • Einschätzungen der Körperhaltung

OSHA schreibt, dass Arbeitgeber*innen ihren Arbeitnehmer*innen kostenlose medizinische Untersuchungen zur Verfügung stellen. Allerdings sind die Beschäftigten nicht verpflichtet, sich untersuchen zu lassen, und die OSHA zwingt die Arbeitgeber*innen nicht dazu, ihre Beschäftigten zu untersuchen. Dennoch können Arbeitgeber*innen ärztliche Untersuchungen und die Teilnahme an medizinischen Überwachungsprogrammen als Arbeitsbedingungen vorschreiben. Ein Formular zur Beurteilung der Fitness ist ein hervorragendes Instrument, das Arbeitgebern hilft, die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu erhalten und die staatlichen Vorschriften einzuhalten.

 

Medizinische Vorsorgeuntersuchungen sind medizinische Untersuchungen, die dazu dienen, Krankheiten und Funktionsstörungen zu erkennen, bevor sie zu einem größeren Problem für den Patienten und den Arbeitgeber werden. Medizinische Screenings werden in der Regel bei Menschen durchgeführt, die zwar keine Symptome zeigen, aber möglicherweise ein Risiko für gesundheitliche Probleme haben.

 

Eine medizinische Überwachung hingegen umfasst die Analyse von Daten, die aus den medizinischen Untersuchungen und anderen Gesundheitsinformationen gewonnen werden. Ein Arbeitgeber kann die medizinische Überwachung nutzen, um Probleme am Arbeitsplatz aufzuspüren und zu verhindern, dass sie auftreten. Du kannst Gruppen von Arbeitnehmern anhand ihrer Fitness-Bewertungsbögen verfolgen und nach Trends in ihrem Gesundheitszustand suchen. Auf diese Weise kannst du nach potenziellen Problembereichen suchen und die Wirksamkeit deiner Gesundheits- und Sicherheitsprogramme bewerten. Du kannst auch bestimmte Personen überwachen, die möglicherweise gefährdet oder weiteren Problemen ausgesetzt sind.

Warum ein digitales Werkzeug ideal ist, um betriebliche Gesundheitsförderung zu unterstützen

 

Eine Checkliste zur Erfassung bestehender und zur Implementierung neuer Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung ist eine gute Möglichkeit, die Gesundheit deiner Mitarbeiter*innen zu erfassen und ihnen das beste Angebot zu machen, um gesund zu bleiben. Allerdings kann die Aufzeichnung der Daten auf Papier ein Hindernis sein. Dokumente können leichter verloren gehen, der Informationsaustausch kann langsam sein und die Dokumentation kann viel Platz beanspruchen.

 

Eine digitale App wie Lumiform kann diese Hindernisse aus dem Weg räumen und die Gesundheitsbewertung effizienter und übersichtlicher machen. Mit der mobilen App und der Desktop-Software können digitale Formulare an Ort und Stelle ausgefüllt und sofort weitergegeben werden. Außerdem werden die Daten immer sicher in der Cloud gespeichert und nehmen keinen Platz mehr in den Regalen weg. Arbeitgeber und Arbeitsmediziner können mit Lumiform wie folgt auf digitales Formularmanagement umsteigen:

 

  • Starte sofort digital, indem du eine unserer Vorlagen für die Gefährdungsbeurteilung im Büro aus der Lumiform Bibliothek verwendest.
  • Führe Risikobewertungen mit deinem Smartphone oder Tablet über die App – das ist offline und online möglich.
  • Erstelle automatisch Berichte über Maßnahmen, um sie mit anderen verantwortlichen Mitarbeiter*innen zu teilen.
  • Werte deine gesammelten Informationen mit Hilfe des Analyse-Dashboards aus und leite aus deinen Ergebnissen Maßnahmen für das Stressmanagement in deinem Unternehmen ab.
  • Sorge für Datensicherheit und Datenschutz, indem du alles sicher in der Cloud speicherst und den Zugriff durch Dritte verhinderst.

 

Zwei Kolleginnen in Sportkleidung im Büro auf einer Yogamatte

 
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