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Für Sicherheit durch Gefährdungsbeurteilungen für Laser sorgen

Erfahre, wie du dich und dein Team vor Lasergefahren schützt, indem du eine digitale Checkliste für die Laser einsetzt, und dadurch die entsprechende Gefährdungsbeurteilung zuverlässiger umsetzt. Minimiere Verletzungsrisiken durch regelmäßige Lasergefährdungsbeurteilungen.

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Worum geht es bei Laser-Sicherheit?


Der Begriff Laser ist ein Akronym für Light Amplification by Stimulated Emission Radiation und getreu diesem Namen sind Laser dafür bekannt, dass sie einen starken, in eine Richtung gerichteten Lichtstrahl abgeben. Um diesen unidirektionalen Lichtstrahl zu erzeugen, bestehen Laser aus drei Hauptbestandteilen:

  1. Optische Kavität: Die Komponente des Lasers, die den Laser enthält und umgibt und den Fluss der Photonen in eine Richtung umlenkt. Sie besteht normalerweise aus Spiegeln oder Prismen
  2. Lasermedium:Das Material, das bei der Anregung durch das Pumpsystem eine optische Verstärkung erzeugt. Es gibt verschiedene Medien, die für Laser verwendet werden, z. B. Festkörper, Gase, Exzimere und Halbleiter.
  3. Pumpsystem: Es regt das Lasermedium an und kann durch optisches Pumpen oder durch Kollisionspumpen erfolgen.

Das von Lasern erzeugte intensive Licht kann zum Schneiden von Materialien, zum Übertragen von Daten, zum Lesen von Informationen, zum Messen von Entfernungen und zur Herstellung von Drucken verwendet werden. Aus diesem Grund haben Laser weit verbreitete Anwendungen, vor allem in verschiedenen Branchen wie zum Beispiel in der Fertigung, der Chirurgie, der Textilindustrie und der Druckindustrie.


Aber auch wenn Laser nützlich sind, können sie große Gefahrenquellen darstellen, insbesondere Laser mit hoher Leistung, die zum Schneiden von Materialien verwendet werden. Um Arbeitsunfälle zu vermeiden, haben Behörden und Ministerien mögliche Risiken untersucht und Normen für die sichere Verwendung und Kontrolle von Lasern aufgestellt.


Eine Laser-Sicherheits-Checkliste ist ein Dokument, mit welchem du sicherstellen kannst, dass du an deinem Arbeitsplatz, an dem Laser eingesetzt werden, diejenigen Sicherheitsstandards einhältst, die von der örtlichen Regierung und anderen Behörden vorgegeben werden.



In diesem Artikel erfährst du:


1. Wie man mit Hilfe einer Checkliste Lasergefahren richtig identifiziert


2. Welche Kontrollmaßnahmen für Laser-Sicherheit sinnvoll sind


3. Wie eine digitale Lösung dich bei der sicheren Verwendung von Lasern unterstützt



Laserschneidemaschine

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Woran orientiert sich eine Gefährdungsbeurteilung von Lasern?


Die Gefahren von Lasern werden in der Regel in vier Klassen eingeteilt, die auf internationalen Normen basieren. Diese Klassifizierungen beruhen auf den biologischen Schäden, die Laser verursachen können, ebenso wie auf den zugänglichen Emissionsgrenzwerten (AEL). Die AEL ist definiert als die maximale Energie, die für jeden hergestellten Laser innerhalb seiner Klasse verfügbar ist.

  • Klasse I: Dies sind Lasergeräte, die im Allgemeinen als sicher gelten, weil sie keine gefährliche Strahlung erzeugen können. Beispiele hierfür sind CD-Player und Laserdrucker.
  • Klasse IA: Lasergeräte in dieser Subklasse gelten als sicher, solange sie nicht länger 1000 Sekunden am Stück strahlen. Beispiele hierfür sind Barcode-Scanner, die du in Supermärkten oder Lebensmittelgeschäften finden kannst.
  • Klasse II: Hierbei handelt es sich um Lasergeräte, die eine höhere Energieabgabe als diejenigen der Klasse I haben, deren Strahlungsleistung jedoch 1 mW nicht übersteigt.
  • Klasse IIIA: Laser mit mittlerer Leistung von 1-5mW Strahlungsleistung gehören in diese Klasse und gelten dann als gefährlich, wenn sie direkt angeschaut werden. Laserpointer gehören in diese Kategorie.
  • Klasse IIIB: Dies sind Laser mittlerer Leistung mit einer Strahlungsleistung von 5-500mW. Durch den direkten Strahl können Haut und Augen sofort geschädigt werden.
  • Klasse IV: Dies sind Hochleistungslaser mit einer Leistung von mehr als 500mW. Ein direkter oder reflektierter Strahl kann sofortige Schäden an Augen und Haut verursachen und sogar einen Brand auslösen.

Gefahren durch Laser ohne Strahlen


Abgesehen von den möglichen Schäden an Haut und Augen, die durch direkte oder reflektierte Laserstrahlen verursacht werden können, solltest du auch auf Nicht-Strahl-Gefahren achten. Diese beziehen sich auf mögliche Unfälle, die durch den Einsatz von Lasern in industriellen Anwendungen wie Schweißen, Schneiden oder Forschung verursacht werden.


Nachfolgend sind einige der möglichen Gefahrenquellen aufgeführt:


  • Industriehygiene: Bei der Verwendung von Lasern zum industriellen Schweißen oder Schneiden entstehen beim Schweißprozess gefährliche Nebenprodukte wie giftige Dämpfe, krebserregende Stoffe und komprimierte Gase. Diese Arbeitsbereiche sollten ausreichend belüftet werden.
  • Explosionsgefahr: Laserschweißgeräte haben Fäden und Rohre, die unter bestimmten Bedingungen explodieren können. Deshalb wird eine robuste Ummantelung verlangt, die die Explosion eindämmen kann.
  • Kollaterale Strahlung: Hochspannungslaser wie Excimer-Laser erzeugen schädliche Strahlung wie Röntgenstrahlen. Eine lange Aussetzung gegenüber dieser kollateralen Strahlung ist gefährlich und muss gemäß der Standardrichtlinien kontrolliert werden.
  • Brandgefahren: Laser der Klasse IV können Strahlungen erzeugen, die ihre eigenen Gehäuse in Brand setzen. Deshalb dürfen nur die vom Laserhersteller angegebenen Gehäusematerialien für diese Lasergeräte verwendet werden.


Welche Kontrollmaßnahmen sind nach den Lasersicherheitsrichtlinien sinnvoll


Nach den Grundlagen für Lasersicherheit sind vier Kategorien von Kontrollmaßnahmen nützlich, um Risiken bei der Verwendung verschiedener Lasergeräte zu mindern. Dabei handelt es sich um technische Kontrollen, persönliche Schutzausrüstung, Verwaltungs- und Verfahrenskontrollen, sowie um spezielle Kontrollen.


1. Technische Kontrollen


Ingenieurtechnische Kontrollen beziehen sich auf Systeme, die speziell für Laseranlagen entwickelt und installiert wurden. Im Folgenden sind einige Beispiele für technische Kontrollen aufgeführt:

  • Hauptschaltersteuerung: Diese Steuerung bezieht sich auf ein sicheres Mittel zum Ein- und Ausschalten von Lasergeräten mit Hilfe eines Schlüssels oder Computercodes. Die Verwendung dieser Steuerung verhindert Unfälle, die durch das ungewollte Ein- oder Ausschalten des Lasers verursacht werden.
  • Schutzgehäuse: Diese Steuerung bezieht sich auf ein physisches Gehäuse, das die Laserausrüstung sowie den von ihr erzeugten Strahl umgibt.
  • Sicherheitssystem für optische Sicht: Bei Laseroperationen, die über eine Sichtöffnung oder Bildschirme eingesehen werden müssen, sind Schutzmaßnahmen wie Dämpfungsglieder oder Filter zu verwenden.
  • Strahlstopp und Dämpfungseinrichtungen: Bei Lasern der Klasse IV müssen Strahlstopps und Dämpfungseinrichtungen installiert werden, um die Strahlungsleistung zu verringern, wenn der Laser nicht in Betrieb ist.

2. Persönliche Schutzausrüstung (PSA)


Die persönliche Schutzausrüstung, die getragen oder angelegt werden kann, dient als Barriere gegen die schädlichen Auswirkungen von Lasern. Beispiele hierfür sind:

  • Laserschutzkleidung: Hierzu zählen Brillen und Kleidungsstücke, die den/die Arbeitnehmer*in vor der Strahlung und den Nebenprodukten von Laserarbeiten wie Schweißen, Schneiden und Drucken schützen sollen. Die dafür zu verwendenden Materialien hängen von der Laserklasse und der Arbeitsumgebung ab.
  • Laserschranken und -vorhänge: Dies bezeichnen Schutzschirme, die den schädlichen Laserstrahl von den Arbeitnehmern wegleiten oder streuen.

3. Administrative und verfahrenstechnische Kontrollen


Diese Kontrollen beziehen sich auf eine Reihe von Anweisungen oder Richtlinien, die die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz befolgen müssen. Verwaltungs- und Verfahrenskontrollen hängen von den Normen des Herstellers, dem Arbeitsablauf und den Arbeitsplatzbedingungen ab. Eines der häufigsten Beispiele hierfür ist die Standardarbeitsanweisungen (SOP).


4. Besondere Kontrollen


Spezielle Kontrollen sind Sicherheitsmaßnahmen gegen unsichtbare Aspekte des Laserbetriebs wie Infrarot- und Ultraviolettstrahlen.


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Eine digitale Lösung für die Gefährdungsbeurteilung an Laserarbeitsplätzen


Eine digitale Anwendung für die Lasersicherheitsprüfung bietet dir und deinem Unternehmen zahlreiche Vorteile. Mit der mobilen App von Lumiform führst du die Prüfungen und Audits einfach vor Ort über eine App durch, das Hin- und Herschicken und Ausdrucken von Papierdokumenten entfällt. Wenn alles in Ordnung ist, werden die Arbeitsgenehmigungen sofort erteilt. Auf diese Weise stellst du sicher, dass alle Vorschriften und Prozesse eingehalten werden.


Mit einem digitalen Tool wie Lumiform hast du die Möglichkeit:


  • Lasersicherheitsprüfungen mit digitalen Prüfvorlagen durchzuführen, die in wenigen Minuten erstellt werden können, oder vorgefertigte Vorlagen aus unserer Bibliothek an deine Bedürfnisse anzupassen.
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  • Gefährdungen sofort zu erfassen und über die App zu melden - problemlos und intuitiv.
  • Verfolge die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen über das Dashboard.
  • Generiere automatisch einen Bericht zur Gefährdungsbeurteilung der Laser, sobald deine Prüfung beendet ist und spare so kostbare Zeit.



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