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Sorge mit einem Fragebogen für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

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Was bedeutet Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz?


Das sogenannte Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) stellt allgemeingültige und verbindliche Regelungen für den Arbeitsschutz auf. Die Gewährleistung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz gehört zu den wichtigsten Pflichten von Arbeitgeber*innen. Wird diese nicht ordnungsgemäß befolgt führt dies unter anderem zu rechtlichen Folgen, Geldbußen bzw. der Einstellung des Betriebs.


Die folgenden Arbeiten zählen im Sinne der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu den gefährlichsten technischen Arbeitsumfeldern und werden verstärkt staatlich reguliert sowie erfordern eine strenge Befolgung von Sicherheitspraktiken, da bei diesen risikolastigen Arbeiten ein gewisses Grundrisiko strukturell nicht verhindert werden kann:


  • Arbeiten mit Sprengstoffen
  • Arbeit mit Asbest
  • Arbeiten mit biologischen Arbeitsstoffen
  • Arbeiten mit Röntgeneinrichtungen
  • Arbeiten auf Baustellen

Die Sicherheit im Büro ist Pflicht und moralische Verantwortung jedes Unternehmens. Die Arbeitgeber müssen für einen Arbeitsplatz sorgen, der frei von ernsthaften Gefahren ist und Sicherheit und Schutz am Arbeitsplatz fördern. Die Gewährleistung von Gesundheit und Sicherheit im Büro fördert das Wohlbefinden sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber. Außerdem wird die Wahrscheinlichkeit von Unfällen vermieden, die zu Sachschäden, Verletzungen oder, schlimmer noch, zum Verlust von Menschenleben führen können.



In diesem Artikel lernst du:


1. Wie man zwischen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit unterscheidet


2. Was die 3 Säulen des Arbeitsschutzes sind


3. Wer für die Sicherheit am Arbeitsplatz Verantwortung trägt


4. Konsequenzen der Nichteinhaltung des Arbeitsschutzes


5. Welche Faktoren Arbeitssicherheit beeinflussen können


6. Warum du eine Checkliste zur Arbeitssicherung führen solltest


7. Wie du Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz verbesserst


8. Wie digitale Checklisten dir den Arbeitsschutz erleichtern können


Mitarbeiterinnen bei der Arbeit

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Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit?


Die Arbeitssicherheit ist nicht bloß verpflichtend für Arbeitgeber*innen, sondern sie haben ihrem Personal gegenüber eine moralische Verantwortung. Die Schadensvermeidung sollte damit immer als höchstes Gut des Unternehmens gelten.


Unter den Arbeitsschutz fallen Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen am Arbeitsplatz sowie arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich der Maßnahmen für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit. Der Arbeitsschutz sieht vor, dass diese Maßnahmen zuallererst unabhängig von MitarbeiterInnen durch technische und organisatorische Mittel ermöglicht werden. Die sechs relevantesten vorbeugenden Mittel sind:


  • die Sicherheitstechnik, d.h. die Verwendung sicherer technischer Arbeitsmittel
  • die Arbeitshygiene, also bspw. der sichere Umgang mit gesundheitsgefährdenden Stoffen
  • die Arbeitsmedizin, also die arbeitsmedizinische Vorsorge
  • die Ergonomie, d.h. eine menschenwürdige Gestaltung des Arbeitsumfelds und der Prozesse
  • die Arbeitsorganisation, also eine Struktur bestehend aus einer zuständigen Arbeitsschutzorganisation sowie Verantwortlichen, der Regelung von Arbeitsabläufen und angemessenen und umfassenden Schulung der MitarbeiterInnen

Während der Arbeitsschutz bestimmte Maßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz definiert, ist das übergeordnete Ziel dieser Maßnahmen, das was als Arbeitssicherheit bezeichnet wird. Diese Regelungen und Strukturen, welche die Sicherheit der MitarbeiterInnen sicherstellen, werden im folgenden näher erklärt.



Was gehört alles zu Arbeitssicherheit? 3 Säulen des Arbeitsschutzes'


1. Gefährdungsbeurteilung


Die Bemühungen um Sicherheit in deinem Unternehmen setzen bei einer umfassenden und regelmäßigen Beurteilung der Gefahren am Arbeitsplatz an. Welche Risiken und Gefahren finden sich am Arbeitsplatz und während der Arbeitsprozesse? Wie können diese beendet bzw. minimiert werden?


Mit einer detaillierten Auswertung und Analyse des Arbeitsumfelds können sichere Arbeitsprozesse definiert und strukturelle Änderungen sowie Korrekturmaßnahmen bewirkt werden. Es sollte sich hierbei nie um Einzelkorrekturen handeln. Die Sicherheit sollte stets als höchstes Ziel fortwährend überprüft werden.


2. Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen


Eine weitere Pflicht von Arbeitgeber*innen ist die Prüfung der Einhaltung von Sicherheitspraktiken seitens der Arbeitnehmer*innen. Zwar können ArbeitgeberInnen umfassende Schulungen durchführen und das Personal gegebenenfalls mit Persönlicher Schutzausrüstung ausstatten, jedoch liegt es letztlich bei den Mitarbeiter*innen selbst, ob sie diese vorgegebenen Arbeitsprozesse ordnungsgemäß ausführen. Daher bist du als Arbeitgeber*in dazu verpflichtet, die Einhaltung von Sicherheitspraktiken durch ArbeitnehmerInnen zu prüfen und diese regelmäßig über Risiken und Gefahren, etwaige Änderungen im Vorgehen o.Ä. zu informieren und sensibilisieren.


3. Erste Hilfe


Schließlich reichen nicht bloß vorbeugende Maßnahmen für die Gewährleistung der Arbeitssicherheit. Im Ernstfall ist es wichtig, vorbereitet zu sein. Dazu müssen Sicherheitsbeauftragte in Erste-Hilfe-Praktiken ausgebildet sein und es muss ein vollständiger Erste-Hilfe-Kasten zur Verfügung stehen. Die Vollständigkeit des Verbandskastens sowie die Kompetenz der Sicherheitsbeauftragten sollte regelmäßig überprüft werden. Außerdem sollte es einen Notfallplan geben sowie die Durchführung von Notfallübungen.



Wer ist verantwortlich für die Sicherheit am Arbeitsplatz?


In erster Linie sind Arbeitgeber*innen für den Arbeitsschutz im Unternehmen verantwortlich. Deshalb liegt die strukturelle Gewährleistung von Sicherheitspraktiken und einem menschenwürdigen Arbeitsumfeld in ihrer Verantwortung und kann durch Sicherheitsteams und Zuständige umgesetzt werden. Wie bereits erwähnt ist es auch ausdrücklich notwendig neben Gefährdungsbeurteilungen und der Festlegung sicherer Arbeitsprozesse, durch Schulungen, Bereitstellung von PSA u.Ä., regelmäßige Kontrollen der Einhaltung dieser Regelungen durchzuführen.



Was passiert wenn Arbeitsschutz nicht eingehalten wird?


Sofern das Personal hinreichend ausgebildet und für Risiken und Gefahren sensibilisiert wurde, tragen einzelne Mitarbeiter*innen die Verantwortung für die ordnungsgemäße Ausführung ihrer Arbeit. Wird dies nicht umgesetzt, so ist dies ein hinreichender Grund für eine Abmahnung. Wiederholtes Fehlverhalten sollte zudem zur Kündigung der/des Angestellten führen.



Welche Faktoren beeinflussen die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz?


Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz setzt sich aus einer Vielzahl von Aspekten zusammen. Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzt*innen und Arbeitgeber*innen sollten die Bewertung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen immer in Hinterkopf behalten. Bei den Faktoren muss zunächst zwischen denjenigen unterschieden werden, die die psychische, und solchen, die die körperliche Gesundheit beeinflussen. Zu den letzteren gehören:

  • die Umgebungsbelastungen durch Gefahrstoffe
  • die Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • die Arbeitsprozesse
  • fehlerhafte bzw. unzureichende Arbeitsanweisungen

Die psychische Belastung bei der Arbeit sollte genauso viel Beachtung wie die genannten physischen Faktoren finden. Lärm, schlechtes Raumklima und Stress mit Kolleg*innen können sich psychisch belastend auf Arbeitnehmer*innen auswirken. Weitere Stressfaktoren können eine Arbeitsbelastung, die Arbeitszeiten oder eine mangelhafte Qualifikation von Führungskräften sein. All diesen psychischen Belastungen gilt es entgegenzuwirken.


Das sind die Top 6 Risiken am Arbeitsplatz:


  1. Temperatur - Ist die Temperatur im Hochsommer angenehm? Werden Rollläden und Klimaanlagen eingesetzt? Werden Räumlichkeiten im Winter ausreichend beheizt? Befrage dein Team.
  2. Luftqualität - Werden Räume ausreichend gelüftet?
  3. Lärm - Sind MitarbeiterInnen vor etwaigem Lärm geschützt bzw. kann dieser minimiert werden?
  4. Unfälle - gibt es Risiken und Gefahren im Arbeitsumfeld bei welchen es zu Arbeitsunfällen kommen kann?
  5. Biologische Gefahren (Schimmelpilze, Sporen, Pathogene Mikroorganismen, Abfall, Blut o.Ä, Medikamente/zytotoxische Substanzen) - Werden diese Gefahren bestmöglich minimiert und wird entsprechend PSA verwendet?
  6. Ergonomie - Werden ergonomische Arbeitsmöglichkeiten geschaffen?

Anhand vergangener Vorfälle und dokumentierter Arbeitsunfälle kannst du weitere spezifische Risiken für dein Unternehmen identifizieren und Pläne ausarbeiten diesen entgegenzuwirken.



Mitarbeiter am Stehschreibtisch

Warum ist eine Checkliste für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit notwendig?


Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen kann der Ausfall von Mitarbeiter*innen empfindliche Störungen im Betriebsablauf bedeuten. Deshalb sollten sich Unternehmen nicht nur gesetzlich verpflichtet fühlen, sondern im eigenen Interesse, Arbeitsunfälle und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz durch fehlerhaften Arbeitsschutz vermeiden.


Arbeitgeber*innen sind dafür verantwortlich und verpflichtet für die Unfallverhütung am Arbeitsplatz bestimmte organisatorische Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zu treffen. Die Kontrolle des Unternehmensrisikos ist für jedes Unternehmen von Belang. Nicht zuletzt weil eine Vernachlässigung des Arbeitsschutzes schwerwiegende Folgen haben kann, wie mögliche Haftstrafen, schwerwiegende Bußgelder und gewichtige Ausgleichszahlungen.


Mithilfe einer Checkliste für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit wird die Umsetzung von Sicherheitspraktiken innerhalb des Unternehmens gestärkt. Verantwortliche Mitarbeiter*innen behalten besser den Überblick über Arbeitsunfälle sowie die allgemeine Gesundheitslage am Arbeitsplatz. Dadurch wird die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften eine einwandfreien Dokumentation gewährleistet. Unternehmen, die proaktiv handeln, profitieren von motivierten Arbeitnehmer*innen und positiver Reputation.



Strategie zur Verbesserung der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz


Eine nachhaltige Verbesserung des Arbeitsklimas ergibt sich nicht durch geringfügige Einzelmaßnahmen, sondern erfordert eine umfassende Analyse und Maßnahmenpaket. Die folgenden vier Schritte sind hierfür elementar:


  1. Analyse durchführen
    Vorfälle sammeln und das derzeitige Arbeitsumfeld vor Ort analysieren, um dabei bestimmte defizitäre Bereiche zu identifizieren.
  2. Maßnahmen planen
    Anhand der festgestellten Problembereiche sollten Maßnahmen festgelegt und deren Umsetzung strukturiert und geplant werden. Auf diese Weise können diese praktikabel und sinnvoll eingeführt werden.
  3. Umsetzung durchführen
    Die Umsetzung von Maßnahmen sollte in erster Linie dem Personal kommuniziert und schrittweise umgesetzt werden, um den Arbeitsalltags nicht zu beeinträchtigen. Es sollte sich hierbei stets um einen dauerhaften Prozess handeln und nicht um Einzelmaßnahmen. Auf diese Weise wird das Wohlbefinden und Vertrauen der Mitarbeiter*innen in das Management gestärkt.
  4. Umsetzung kontrollieren
    Die Aufrechterhaltung von Maßnahmen sowie Follow-up Checks sind elementar für eine nachhaltige Verbesserung. Es sollte nie angenommen werden, dass einmalige Verbesserungen, dauerhafte Wirkung zeigen. Die eingeführten Korrekturen sollten auf ihre Effektivität geprüft und ggf. angepasst werden. Außerdem sollten Einschätzungen und Meinungen der Beschäftigten hinsichtlich der Praktikabilität der Maßnahmen eingeholt werden.


Digitale Checklisten und Fragebögen für besseren Arbeitsschutz


Papierbasierte Methoden im Arbeitsschutz können zeitaufwendig und schwer zu überblicken sein. Durch den Einsatz der mobilen App von Lumiform können Papierdokumente digitalisiert und Arbeitsabläufe automatisiert werden, um die Datenerfassung und Dokumentation zu erleichtern.


Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen werden mit den digitalen Tool vor Ort bequem über das Smartphone oder Tablet erledigt - online oder offline. Probleme werden im Handumdrehen noch während der Inspektion gemeldet und verantwortlichen Kolleg*innen schnell zugewiesen. Die einfache Kommunikation mit allen Teammitgliedern ermöglicht es, interne Prozesse zu verbessern und auftretende Vorfälle beim Arbeitsschutz bis zu viermal schneller zu lösen.


Nutze Lumiform für die Verbesserung von Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit und profitieren von folgenden Vorteilen:


  • Jede individuelle Papierliste verwandelt sich dank dem flexiblen Formular-Baukasten innerhalb weniger Minuten in eine digitale Checkliste.
  • Sofort loslegen mit einer vorgefertigten Vorlage aus der Lumiform Bibliothek
  • Über die super intuitive mobile Applikation zusammen im Team jede Prüfung vor Ort kinderleicht und zeitsparend durchführen.
  • Alle Prüfungsergebnisse werden automatisch in einem Bericht gebündelt und sofort verschickt werden.
  • Umfangreiche Analysen decken defizitäre Bereiche im Unternehmen schneller auf und verbessern somit Prüfungsprozesse kontinuierlich.



Kolleg*innen bei der Arbeit


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