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Luftqualität messen und mithilfe einer Checkliste verbessern

Kontrolliere die Luftschadstoffe effektiv mit einer Standard-Checkliste für das Raumluftqualitätsmanagement. Im folgenden Artikel erfährst du, wie du das Risiko von CO, CO2, flüchtigen organischen Verbindungen, Pestiziden, Schimmelpilzen, Allergenen usw. mindern kannst.

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Was ist eine Checkliste zur Messung der Luftqualität in Räumen?


Eine Checkliste zur Beurteilung der Luftqualität in Innenräumen ist ein Dokument, das dazu dient, die Luftqualität in Innenräumen zu bewerten und sicherzustellen, dass die Wohn- und Arbeitsräume den Gesundheitsbestimmungen entsprechen.


Die Luftqualität in Innenräumen gibt an, wie sicher eine Umgebung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner*innen ist. Sie ist dabei von verschiedenen Faktoren abhängig, z.B. von den Umgebungsbedingungen, der Beleuchtung, der Lüftungsanlage, der Luftfeuchtigkeit und der Art der Arbeit, die in dem entsprechenden Raum verrichtet wird.


Neben diverser gesundheitlicher Bedrohungen wirkt sich die Luftqualität im Innenraum auch auf die Produktivität und das Wohlbefinden der Gebäudebewohner aus. Deshalb nehmen Bildungseinrichtungen, Gebäudeeigentümer und Unternehmen die Luftqualität in Innenräumen sehr ernst, damit sie die Leistung und Effizienz von Schülern, Lehrern, Professoren, Angestellten und anderem Personal in ihrem Zuständigkeitsbereich nicht beeinträchtigt.


Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer hält sich 40 Stunden pro Woche am Arbeitsplatz auf. Daher ist die Einhaltung eines hohen Standards für die Luftqualität von entscheidender Bedeutung, um Verletzungen und Krankheiten zu vermeiden, die durch schlechte Belüftung entstehen.


Um deine Mitarbeiter*innen zu schützen, kann eine vollständige und umfassende Checkliste für die Raumluftmessung in Innenräumen helfen. Auf diese Weise sorgst du für gute Luftqualität und kannst dir sicher sein, dass du alle wichtigen Aspekte überprüfst.



In diesem Artikel werden die folgenden Punkte erklärt:


1. Häufigste Schadstoffe in Innenräumen


2. Verbesserung der Raumluftqualität


3. Wie eine digitale Checkliste die Luftqualität in Innenräumen verbessern kann


Büroraum mit Pflanzen

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Die 7 häufigsten Luftschadstoffe


Nach Angaben verschiedener Behörden und Institutionen müssen insgesammt sieben gängige Luftschadstoffe bewertet und kontrolliert werden. Nachfolgend findest du einige allgemeine Informationen und Kontrollmethoden zu den einzelnen Schadstoffen.


1. KOHLENMONOXID


Kohlenmonoxid (CO) ist ein gasförmiger Schadstoff, der sowohl geruchs- als auch farblos ist. Es ist in der Regel ein Nebenprodukt eines unvollständigen Verbrennungsprozesses, so dass Kohlenmonoxid an Arbeitsplätzen mit Motoren, die Kohlenwasserstoffe verwenden, eine Gefahr darstellen kann.


Wenn Arbeitnehmer*innen Kohlenmonoxid ausgesetzt sind, leiden sie sofort unter Atemnot, Übelkeit und Kopfschmerzen. Längerer Kontakt mit diesem Schadstoff kann zu dauerhaften Hirnschäden und sogar zu einem eventuellen Tod führen.


Anhand einer Checkliste zur Luftqualität in Innenräumen kannst du dafür sorgen, dass gefährdete Arbeitsbereiche ausreichend belüftet sind, um das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung zu verringern. So kannst du dafür sorgen, dass kontinuierlich Frischluft zugeführt wird, während unerwünschte Gase nach draußen abgeleitet werden. Eine weitere wirksame Kontrollmethode ist das Anbringen von Kohlenmonoxid-Detektoren in Bereichen mit einem höheren Risiko für Kohlenmonoxidlecks.


2. KOHLENSTOFFDIOXID


Kohlendioxid ist eines der häufigsten natürlich vorkommenden Gase der Welt. Es ist geruch-, farb- und geschmacklos und wird von Menschen und Tieren während der Atmung produziert. Es ist außerdem ein Nebenprodukt der vollständigen Verbrennung von Kohlenstoffbrennstoffen.


Vergiftungen durch Kohlendioxid können auftreten, wenn dessen Konzentration den zulässigen Bereich von 300-500ppm überschreitet. Wenn das passiert, kann eine Person eine Reihe negativer Auswirkungen erfahren. Hierzu zählen z.B. Symptome, wie der Verlust von geistiger Schärfe, Atembeschwerden aufgrund von zu viel Gas im Blut und den Tod durch Atemversagen.


Eine der Hauptursachen für eine erhöhte CO2-Konzentration ist mangelnde Belüftung. Häufig kann nämlich das Belüftungssystem nicht mit den Mengen an Kohlendioxid mithalten, das von den Bewohnern des Gebäudes produziert wird. Um diese Verunreinigung zu kontrollieren, empfiehlt es sich, den CO2-Gehalt in Innenräumen zu messen und das Lüftungssystem entsprechend anzupassen.


3. FEUCHTE INNENRÄUME


Feuchte Innenräume sind Räume mit einer höheren relativen Luftfeuchtigkeit, die die empfohlene Menge von 30% bis 60% überschreitet. Jede höhere relative Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum von Mikroben und fördert einen Schimmelpilzbefall, der ernsthafte gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann.


Es empfiehlt sich, regelmäßig nach möglichen Feuchtigkeitsquellen wie Fensterlecks und Kondenswasser zu suchen. Eine weitere Feuchtigkeitsquelle ist Wasserdampf, der als Nebenprodukt bei der Verbrennung entsteht. Die Überprüfung der vorhandenen Lüftungsanlage und die notwendigen Anpassungen sind ebenfalls wichtig, um feuchte Innenräume zu beheben.


4. PESTIZIDE


Pestizide sind chemische Substanzen, die eingesetzt werden, um Schädlinge wie Unkraut, Ratten, Insekten und andere Organismen abzuwehren oder zu töten, da diese als schädlich für den Menschen und seine Lebensgrundlage gelten. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen, z.B. als Insektizide und Fungizide.


Der Schweregrad einer Pestizidvergiftung hängt von der Art der verwendeten Pestizide und der Dauer der Exposition ab. Nebenwirkungen der Exposition sind Übelkeit, Kopfschmerzen und allgemeine körperliche Schwäche. In schweren Fällen kann es zu Krampfanfällen und sogar zum Tod kommen.


Um zu verhindern, dass Pestizide die Luftqualität in Innenräumen beeinträchtigen, wird empfohlen, die Richtlinien des Herstellers für deren Lagerung und Verwendung zu befolgen. Außerdem wird empfohlen umfassend und häufig zu lüften, um vorbeugende und reaktive Maßnahmen zu ergreifen.


5. BIOLOGISCHE PARTIKEL


Kontaminanten, die biologischer Natur sind, beziehen sich auf Bestandteile, die von Tieren, Pflanzen und Mikroben stammen. Beispiele dafür sind Fell und Schuppen, Pollen und Sporen.


Diese schwebenden biologischen Partikel können bei anfälligen Menschen mittlere bis schwere Allergien auslösen. Eine Anhäufung dieser Partikel kann auch genau die richtigen Bedingungen für Insekten und andere Schädlinge schaffen, um zu gedeihen. Deshalb ist die Kontrolle dieser biologischen Partikel entscheidend für eine hohe Luftqualität in Innenräumen.


Damit deine Beschäftigten gut durchatmen können, solltest du den Arbeitsplatz so trocken wie möglich halten, indem du die Luft lüftest und durch regelmäßige Hausarbeit für gute Hygiene sorgst. Außerdem solltest du regelmäßig die HLK-Anlagen inspizieren und warten, um die Ansammlung von Bakterien zu verhindern.


6. FLÜCHTIGE ORGANISCHE VERBINDUNGEN (VOC)


Flüchtige organische Verbindungen (eng.: VOC) sind besonders reaktive Chemikalien. Wenn sie versehentlich freigesetzt werden, können sie die Luftqualität in Innenräumen und die Gesundheit der Beschäftigten stark beeinträchtigen. Beispiele für diese Verbindungen sind Formaldehyd, Benzol und Tetrachlorethylen. Auch andere gängige Haushaltsgegenstände wie Farben, Verdünner, Lacke und Marker können VOCs freisetzen.


Um diese Verbindungen zu kontrollieren, ist es sehr ratsam, für ausreichende Belüftung zu sorgen, diese Verbindungen gemäß den Herstellerrichtlinien zu verwenden und sie gemäß der ISO 14000 Umweltrichtlinien ordnungsgemäß zu entsorgen.


7. LEGIONELLEN


Legionellen sind Bakterien, die in stehenden oder langsam fließenden, warmen Wasserbecken gedeihen. Deshalb findet man sie oft in Kühltürmen oder Verdunstungskondensatoren in Gewerbe- und Industriebetrieben. Besonders gefährlich wird es, wenn sich ein Ventilator für die Frischluftzufuhr in der Nähe des Kühlturms oder des Kondensatorbereichs befindet.


Die bakterielle Infektion, die durch Legionellen ausgelöst wird, ist als Legionärskrankheit bekannt, die zu Lungenversagen und sogar zum Tod führen kann.


Indem du Kühltürme und Verdunstungskondensatoren mit Bioziden behandelst, kannst du helfen, die Verbreitung dieser tödlichen Krankheit einzudämmen. Eine regelmäßige vorbeugende Wartung ist deshalb sehr empfehlenswert, um die Ansammlung biologischer Organismen zu verhindern.



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Drei Methoden, um die Luftqualität in Innenräumen zu messen und zu verbessern


Um die Luftqualität in Innenräumen zu verbessern, können drei Methoden eingesetzt werden: Quellenmanagement, technische Kontrollen und administrative Kontrollen.


  1. Quellenmanagement
    Damit ist die Kontrolle und Beseitigung von Schadstoffquellen gemeint. Zum Beispiel gedeihen Legionellen in den Becken von Kühltürmen. Da die Quelle der Verunreinigung das Wasserbecken ist, können wir es mit Bioziden behandeln, um die Quelle der Legionellen zu kontrollieren.
  2. Engineering Controls
    Ingenieurtechnische Kontrollen beziehen sich auf die Planung und den Einsatz von mechanischen Geräten wie Ventilatoren und Gebläsen zur Belüftung. Dazu gehören auch die Durchführung von Tests und die regelmäßige vorbeugende Wartung, um die Luftverschmutzung zu verringern.

  3. Verwaltungskontrollen
    Dazu gehören Richtlinien zur Kontrolle von Luftverunreinigungen, ein regelmäßiger Reinigungsplan und Schulungen der Mitarbeiter über die richtige Luftqualität in Innenräumen.


Wie du mit einer digitalen Checkliste Zeit bei der Raumluftmessung sparen kannst


Wie im Artikel erwähnt, ist mit der Luftqualität in Innenräumen und der Belüftung nicht zu spaßen. Es mag nicht so aussehen, als ob schlechte Luftqualität zum Tod führen kann, aber in extremen Fällen, in denen die richtige Belüftung und die Wartung von Belüftungssystemen vernachlässigt werden, kann unterdurchschnittliche Luftqualität schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und tödlich enden.


Mit der leistungsstarken und einfach zu bedienenden Software von Lumiform kannst du Qualitätskontrollen von überall und zu jeder Zeit durchführen und musst dir keine Sorgen über Messungen der Raumluftqualität machen. Mit einer Checkliste organisierst du deine anstehenden Inspektionen anhand ihrer Fälligkeitstermine und erstellt nach Abschluss automatisch einen Bericht anhand deiner gesammelten Daten.


Willst du mehr darüber erfahren, wie Lumiform deinem Unternehmen nützen kann? FInde es hier heraus:


  • Unsere super intuitive mobile App kann online oder offline genutzt werden, egal ob du vor Ort bist oder nicht. So kannst du die Raumluftqualität deines Gebäudes auch dann im Auge behalten, wenn du anderswo zu tun hast.
  • Schütze den Ruf deiner Marke, indem du sicherstellst, dass die Luftqualitätskontrollen pünktlich durchgeführt werden. Wenn du oder einer deiner Mitarbeiter/innen Probleme mit der Lüftungsanlage feststellt, kannst du über die App einer bestimmten Person Korrekturmaßnahmen zuweisen.
  • Lumiform erstellt automatisch einen Bericht aus den vor Ort gesammelten Daten, so dass du einen Echtzeit-Überblick über anstehende und abgeschlossene Luftqualitätsprüfungen erhältst.
  • Mit der App kannst du die internen Abläufe kontinuierlich optimieren. Mit dem Lumi-Flow können App-Nutzer neue Checklisten erstellen, Aufgaben zuweisen und frei mit Kollegen über jede Störung im Prozess kommunizieren.



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